Ein frohes und gesundes neues Jahr 2017!

 

Die zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas wünscht Ihnen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2017! Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und freuen uns, Sie im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

Wir sind ab dem 2. Januar 2017 wieder für Sie da!

 

Das gesamte Praxisteam von schöne-zähne-erlangen.

 

Bild copyright by Othmar Wiesenegger 

Implantat-Mythen!

 

Es gibt viele Mythen in der Zahnheilkunde. Wie zum Beispiel, dass man mit jeder Schwangerschaft einen Zahn verliert oder dass Karies durch einen Wurm ausgelöst wird, der sich durch den faulen Zahn frießt! Diese Geschichten sind natürlich vollkommener Quatsch!

Es existieren zu Unrecht auch viele Mythen zu Zahnimplantaten. Warum ist das so? Zum einen weil Zahnimplantate den meisten, wie andere zahnärztliche Behandlungen auch, generell Angst einjagen und zum anderen weil viele falsche Geschichten im Umlauf sind. So kommt es vor, dass man einen Patienten dass erste mal über Implantate berät, sofort auf ablehnende Worte trifft. Viele berichten über Geschichten in ihren Bekanntenkreis, dass alle Implantate entzündet waren und entfernt werden mussten. Diese Geschichten sind meist übertrieben und wie es um schlechte Nachrichten immer bestellt ist: schlechte Nachrichten verbreiten sich immer schneller und besser als gute Nachrichten. Denn von den vielen zufriedenen Implantat-Patienten hört man meist gar nichts. Und es gibt eine sehr große Anzahl zufriedener Implantat-Patienten. Die meisten von Ihnen gehen aber mit ihren positiven Erfahrungen nicht gerade hausieren und weisen nicht alle sofort daraufhin, dass sie Implantat-Träger sind.

 

Die zahnärztliche Implantologie ist eine große Erfolgsgeschichte und hat vielen Menschen das Lächeln wieder zurückgegeben. Die wissenschaftliche Studienlage ist eindeutig: seit den Anfängen der zahnärztlichen Implantologie vor 45 Jahren sind 80% aller gesetzter Implantate noch im Mund Ihrer Träger. Die Zahl seit der Jahrtausendwende ist mit über 95% noch besser. Der Erfolg ist also planbar.

Es gilt jedoch einige Dinge zu beachten, um mit seinen Implantaten glücklich zu werden: Zum einen sollte der Zahnarzt qualifiziert sein Implantate setzen zu können. Er sollte hierzu eine Spezialisierung auf die zahnärztliche Implantologie vorweisen. Ein gut ausgebildeter „Implantologe“ weiß sofort, ob sein Patient überhaupt für Implantate geeignet ist oder nicht. Denn auch Misserfolg ist planbar. Ein Patient sollte eine ausreichend gute Mundhygiene vorweisen um seine hochwertigen Implantate gut pflegen zu können. Eine schlechte Mundhygiene ist ein „NoGo“. Auch Patienten mit einer aggressiven Zahnfleischerkrankung sind weniger für Implantate geeignet. Starke Raucher können sich den Wunsch auf Implantate aus dem Kopf streichen, wenn sie nicht aufhören bzw. das Rauchen stark reduzieren.

Wenn alle Voraussetzungen stimmen, werden Sie lange Spaß mit Ihren Implantaten haben. Und hören Sie nicht allein auf Schauermärchen aus Ihrem Bekanntenkreis.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der  zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Ein Hoch auf den (richtigen) Kaugummi!

Als die Amerikaner nach dem zweiten Weltkrieg den Kaugummi über den großen Teich nach Deutschland brachten, dachten sich zunächst viele: was ist das für ein Zeug? Man soll darauf kauen ohne es zu schlucken? Wofür soll das gut sein? Viele amerikanische Erfindungen stießen und stoßen häufig auf deutsche Unverständnis, bis sie sich als ganz normal und unverzichtbar darstellen.

Heutzutage fragt keiner mehr, ob es eine Daseinsberechtigung für den Kaugummi gibt. Im letzten Jahr 2015 gaben ca. 17 Millionen Deutsche an mindestens ein mal die Woche Kaugummi zu kauen. Allein davon ca. fünf Millionen die täglich dazu greifen. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Farben und Formen. Kinder lieben den „Hubba Bubba“ und versuchen sich damit gegenseitig in der Größe der Kaugummiblasen zu überbieten. Manche Erwachsene brauchen die ganz „harten“, die mit ihren ätherischen Ölen die Nase befreien sollen.

Leider nicht allen gemein ist die positive Wirkung auf unsere Mundgesundheit und damit auch auf unsere Zähne. Ich schreibe diesen Artikel, weil ich es nicht begreife warum noch immer Kaugummi im Handel ist, der normalen Haushaltzucker beinhaltet. Bevor ich auf die positive Wirkung von zuckerfreien Kaugummi zu sprechen komme, muss ich zunächst diese negative Art des Kaugummis verurteilen. Zuckerhaltiger Kaugummi versorgt über einen längeren Zeitraum als normale Süßigkeiten den Mund und damit die Kariesbakterien mit Zucker. Dadurch ist das Risiko eines Lochs im Zahn deutlich höher als bei zuckerfreien Kaugummi. Zuckerhaltige Kaugummis sollten vollständig vom Markt genommen werden. Der klassische „Wrigleys Spearmint“ hat ausgedient (leider auch der Hubba Bubba, ruft das Kind in mir).

So schlecht der zuckerhaltige Kaugummi für die Zähne ist, so überaus positiv ist der Zuckerfreie! Warum ist das so? Zunächst einmal natürlich weil er keinen Zucker hat. Karies Bakterien bekommen nichts zu „essen“ und können sich somit keine Wohnungen in unsere Zähne bauen. Es gibt auch spezielle Zahnpflegekaugummis, die sogar einen speziellen Zuckerausstauschstoff, nämlich Xylit beinhalten. Xylit ist Birkenzucker, hat 40% weniger Kalorien als Haushaltszucker bei beinahe gleicher Süsskraft des Selbigen. Löst sich Xylit im Mund, entzieht es der Umgebung Wärme und ein kühlender Effekt tritt ein. Dieser kühlender Effekt, löst einen stärkeren Speichelfluss aus, der überaus wichtig für unsere Zähne ist. Die vermehrte Spucke spült Kariesbakterien, Kariessäuren und Zahnbelag weg. Mehr Speichel bedeutet auch mehr natürliche Mineralstoffe für die Zähne! Somit entstehen weit weniger Löcher an den Zähnen!

Xylit ist generell ein Feind der Kariesbakterien. In vielen Studien (Turku/Finnland) konnte nachgewiesen werden, dass Xylit Karies um sage und schreibe 85% reduziert. Auch kann Xylit bereits bestehende, kleinere Kariesstellen „einbremsen“. Auch können sich Kariesbakterien weniger gut an der Zahnoberfläche anheften. Im Jahr 2000 konnte auch nachgewiesen werden, dass  Kinder (bis zwei Jahre) von jungen Müttern, die Xylithaltige Kaugummis täglich kauten, weit weniger Kariesbakterien im Mund hatten als andere Gleichaltrige. Xylit ist also die Geheimwaffe gegen Karies. Daher ist es auch bei Kindern zu empfehlen, die weniger gut Zähne putzen. In diesen Fällen wird geraten, den Kindern gleich nach dem Konsum von Lebensmitteln einen Xylit haltigen Kaugummi zu verabreichen.

Neben diesem cleveren Xylit hat Kaugummi aber noch den Effekt, dass er gut klebt. Somit wird Zahnbelag von der Zahnoberfläche gerissen, es kann keine Karies entstehen. Daher auch der zahnärztliche Rat: Nach dem Essen einen Zahnpflegekaugummi mit Xylit kauen.

Die Erfahrung im Umgang mit unseren Patienten zeigt: Patienten, die häufig zum (richtigen) Kaugummi greifen, haben eindeutig  bessere Zähne als die, die nie Kaugummi kauen. Auch deshalb wird Kaugummi Kauen heutzutage nicht mehr in Frage gestellt!

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder andere Themen haben, zögern sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Schadet Bleaching den Zähnen?

Schadet Bleaching den Zähnen?

Ein schönes Lächeln steht unbestritten für Gesundheit, Jugendlichkeit und Attraktivität. Ein Mensch kann noch so ein schönes Aussehen haben, wenn dabei die Zähne unschön sind, stellt das einen großen Makel dar. Deshalb streben viele Menschen nach schönen und gesunden Zähnen. Manche, die unzufrieden mit ihrer Zahnfarbe sind, wollen etwas nachhelfen und lassen diese aufhellen. Dies funktioniert ähnlich wie beim Haare Bleichen mit chemischen Bleichmitteln wie Wasserstoff- oder Carbamidperoxid. Solche Bleichmittel für die Zähne gibt es auch frei in der Apotheke zu kaufen. Dort sind sie relativ günstig zu erwerben. Nachteil gegenüber dem Bleichen in der Praxis ist, dass die Anwendung meist zwei bis drei Wochen dauert. Auch nachteilig beim Bleichen zu Hause ist, dass das Bleichmittel häufig verschluckt wird oder das Zahnfleisch stark gereizt wird.

Daher der Expertenrat: Besser in der Praxis bleichen! Es ist zwar etwas teurer als die Präparate in der Apotheke, es wird aber nur eine Sitzung mit meist zwei Durchgängen benötigt um die Zähne aufzuhellen. Dabei wird das Bleichmittel mit einer speziellen Boostlampe aktiviert, die schonend aber nachhaltig die Zähne bleicht. Ein spezielles Gummituch welches über die Zähne aufgespannt wird, schützt das Zahnfleisch und die Schleimhäute vor dem Bleichmittel. Auch ein Verschlucken ist so nicht möglich. Somit haben Sie ein schönes und vor allem sicheres Ergebnis.

Jetzt kommen wir zu der Frage, ob das Bleichen den Zähnen schadet: Diese Frage höre ich in der Praxis immer wieder und ich höre allerlei Märchen in der Gesellschaft über das Bleaching. NEIN, das Bleichen der Zähne schadet den Zähnen nicht! Es macht die Zähne nicht spröder oder trocknet diese nicht aus! All das sind Mythen, die im Umlauf kursieren. Wie beim Haare Bleichen, kann das Bleichmittel lediglich die Haut bzw. Schleimhaut reizen. Beim zahnärztlichen Bleichen ist das Zahnfleisch jedoch durch die oben beschriebenen Schutzmaßnahmen in Sicherheit. Die einzige Nebenwirkung, die kurzzeitig nach dem Bleichen der Zähne auftritt, ist eine erhöhte Sensibilität der Zähne. Diese hält in der Regel ein bis zwei Tage an und ist vollkommen ungefährlich. In diese Zeit wird empfohlen, täglich zusätzlich ein Fluoridpräparat anzuwenden. Auch sollte man mindestens fünf Tage nach dem Bleichen auf Lebensmittel verzichten, die die Zahnfarbe negativ beeinflussen können. Dazu zählen Kaffee, Tee, Mundspülungen, Rauchen oder Rotwein. Soll das Bleaching Ergebnis möglichst lange anhalten, sollte man generell den Genuss der erwähnten Lebensmittel einschränken. Dann sind die Zähne mehrere Jahre deutlich heller als zuvor.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben sollten, dann fragen die Zahnärzte der Zahnarztpraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

 Bleiben Sie gesund!

 Ihr Dr. R. Aplas

Sommerzeit ist Aphtenzeit!

CC BY-SA 3.0

Sommerzeit ist Aphtenzeit!

Als Zahnarzt bekommt man allerlei Mundschleimhaut- oder Zahnfleischerkrankungen zu Gesicht. Viele davon sind sehr schwerwiegend, manche davon aber auch harmlos aber sehr schmerzhaft! Dazu gehören die Aphten! 

Mehrmals im Jahr kommen Patienten in die Praxis, die über eine meist winzigkleine aber sehr schmerzhafte Stelle im Mund klagen und darin die eigenen Zähne als Ursache sehen. Aber weit gefehlt! Aphten, das ist sicher, haben mit den Zähnen gar nichts zu tun! Vielmehr aber, weiß man über diese fiesen, schmerzhaften Stellen auch nicht. Sie sind meist wenige Millimeter groß und kreisrund. Sie haben einen geröteten Saum und mittig eine weiße Fläche. Wenn man eine Aphte unter dem Mikroskop untersucht, ist es nichts anderes als eine infizierte Stelle der Schleimhaut, in der mittig die Schleimhautzellen abgestorben sind. Man nennt das auch Ulkus.

Wie entsteht eine Aphte? Genau das weiß man auch heute nicht genau. In der Vergangenheit hat man nach vielen Ursachen gesucht, aber bis heute keine Antworten bekommen. Diese kleinen Stellen werden nicht von Bakterien oder Viren verursacht. Was man weiß ist, dass mehrere Gründe eine Rolle spielen: Sie treten familiär gehäuft auf, Frauen sind stärker betroffen als Männer und im Sommer sind mehr Aphten festzustellen als im Winter. Warum das so ist, weiß man nicht. Weiter konnte man feststellen, dass Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen oder einer Glutenunverträglichkeit gehäuft von Aphten betroffen sind. Diskutiert werden aber auch der Mangel an gewissen Nahrungsmitteln wie Vitaminen oder Eisen. Auch spezielle Nahrungsmittel werden als Auslöser vermutet.

Ich persönlich, der auch mehrmals im Jahr von einer Aphte im Mund heimgesucht wird, favorisiert aufgrund von Patientengesprächen und persönlichen Erfahrungen jedoch die letzte Möglichkeit als Ursache: die der Mikroverletzung in Kombination mit Zahnpasta. In der Wissenschaft wird genau auch dies beschrieben! Das Natriumlaurylsulfat (SLS), welches sehr oft in Zahnpasten zu finden ist, soll eine chemische Irritation der Mundschleimhaut bewirken, genau an den Stellen, die zuvor verletzt worden sind. Wie verletzt man sich im Mund? Das können Nahrungsmittel wie harte Brotrinden sein. Meistens verletzt man sich jedoch unbemerkt mit der Zahnbürste. Vor allem wenn diese NEU ist! In Patientengesprächen als auch durch persönliche Erfahrungen konnte ich genau das feststellen. In den meisten Fällen, wurde kurz vor der Aphte die Zahnbürste gewechselt. Ob die Aphte auch ohne SLS entstanden wäre, gilt es herauszufinden.

Was kann man tun, wenn man von einer Aphte betroffen ist? Fast nichts! Man sollte geduldig zwei bis drei Wochen abwarten, in der der Ulkus von alleine wieder abheilt. In dieser Zeit sollte man die schmerzhafte Stelle schonen und ggf. mit einer schmerzstillenden Salbe behandeln. Schneller abheilen wird es dadurch aber nicht.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, zögern Sie nicht und fragen Sie Ihre Zahnärzte von der Zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Erlanger Bergkirchweih 2016

 

Am kommenden Pfingstwochenende startet in Erlangen wie jedes Jahr Bayerns ältestes Bierfest! Es werden wieder über eine Million Besucher an zehn Tagen erwartet. Groß und Klein erfreut sich wie jedes Jahr an den zahlreichen Attraktionen. Für viele Erwachsene steht das gesellige Treiben an den Bierkellern im Vordergrund! Das bergkühle Festbier schmeckt vor allem an heißen Tagen am besten. Wer hätte gedacht, dass Bier auch was mit den Zähnen zu tun haben könnte?

Auf die Themen, dass die Zahl der Zahnunfälle während der Erlanger Bergkirchweih steigt oder dass Bier gut als Aufbewahrungsmedium für verloren gegangene Zähne taugt, möchte ich jetzt gar nicht eingehen. Bier hat nur indirekt was mit Zähnen zu tun, aber direkt etwas mit Speichel! Und Speichel ist der wichtigste Schutzmechanismus für Zähne! Zum einen sind im Bier viele Mineralstoffe gelöst, die über den Speichel die Zahnoberfläche härten. Das ist gut! Und zum anderen lässt sich anhand des Bierschaumes, Speichelqualitäten veranschaulichen. Es gibt nämlich unterschiedlich „guten“ Speichel. Sprüche wie „da bleibt einem die Spucke weg“ kommen nicht von ungefähr!

Manche von uns haben viel Speichel, manche ganz wenig. Manche Spucke kann Kariessäuren schnell, manche nur langsam neutralisieren. Manche Spucke ist sehr flüssig und gleitet dabei gut, und manche wiederum ist sehr klebrig und schäumt dabei wie Bierschaum. Schäumende Spucke ist nicht sonderlich gut für Zähne, denn der Schaum kommt von mangelnder Benetzbarkeit zur Zahnoberfläche. Das heißt, der Speichel lagert sich nicht gut an der Zahnoberfläche an sondern rollt eher an ihr ab. Dabei wird Luft eingeschlossen, es entsteht Schaum.

Ist der Bierkrug oder das Bierglas beim Einschenken trocken entsteht viel Schaum. Noch stärker ist dieses Phänomen wenn der Krug nicht nur trocken, sondern zudem staubig ist. Das Bier kann durch die trockene ggf. staubige Oberfläche des Kruges keine gute Benetzbarkeit zur Oberfläche eingehen. Das Bier rollt an der Oberfläche entlang, Luft wird eingeschlossen, es entsteht Schaum! Daher der Tipp für alle Biertrinker: Das Bierglas vor dem Einschenken mit Wasser ausspülen! Und der Tipp für alle mit schäumenden Speichel: Zahnpflegekaugummis mit kühlenden Xylit kauen, das verbessert die Benetzbarkeit.

Das Thema soll nicht für einen übermäßigen Bierkonsum entschuldigen. Trinken Sie nicht zu viel auf der Erlanger Bergkirchweih. Das Praxisteam wünscht Ihnen jedoch viel Spaß auf dem diesjährigen „Berch“! Ein Prosit der Gemütlichkeit!

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, dann zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte von „Schöne Zähne Erlangen“.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. R. Aplas

Wenn Babys zahnen.

Als Zahnarzt und Vater einer sieben Monate alten Tochter ist es mir ein besonderes Anliegen über zahnende Babies zu schreiben. Da hat man als junge Eltern die meist etwas turbulenteren ersten drei Lebensmonate hinter sich gebracht, da sieht man sich ab etwa einem halben Jahr neuen Herausforderungen konfrontiert: Dem Zahnen!

Das erste Zähnchen ist etwas Besonderes und wird mit Freude erwartet. Fast immer erscheint im Alter von sechs bis zehn Monaten ein mittlerer Schneidezahn im Unterkiefer. Diese aufregende Zeit für Eltern und Sprösslinge beginnt häufig damit, dass das Kind unruhig wird und weniger isst, häufig am Nöhlen oder Weinen ist oder sogar leicht fiebrig wird. Der Speichel fließt meist in Strömen. Beim Zahnen entsteht ein sehr unangenehmes Spannungsgefühl im Kiefer, sodass Babies alles mögliche in den Mund nehmen, um etwas Linderung zu erfahren. Gelegentlich treten an der Zahndurchbruchstelle Schwellungen und Rötungen auf. Ist das Baby zudem leicht fiebrig sollte man auch den Kinderarzt zu Rate ziehen, um sicher zu sein, dass keine anderen Ursachen vorliegen.

Wie kann man jetzt seinem Sprössling helfen, gut durch diese schwere Zeit zu kommen? Das aller Wichtigste wie immer im Umgang mit Kindern ist natürlich Verständnis und Geduld zu haben. Wenn Ihr Kind weint, nehmen Sie es in den Arm und trösten Sie es. Sollte dies keine große Linderung bringen und Sie sind am Ende Ihrer Kräfte angelangt, hat die Industrie probate Mittel entwickelt, die das Zahnen erleichtern sollen.  Das häufigste empfohlene Medikament, ist das Zahnungsgel Dentinox. Dieses wird auf den zahnlosen Kiefer aufgetragen und wirkt Schmerzstillend, Entzündungshemmend und Wundheilungsfördernd. Bei vorkommenden Fieber, welches sicher im Zusammenhang mit dem Zahnen diagnostiziert wurde, kann man auch Fieberzäpfchen verabreichen (Paracetamol). Wie immer gilt bei diesen Produkten: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Meist aber benötigt man als junge Eltern diese beiden Medikamente gar nicht. Homöopathische Mittelchen aus der Apotheke können helfen. Sehr gute und einfache Linderung verschaffen aber schon beispielsweise Beißringe aus künstlichen Material. Auch Naturprodukte eignen sich sehr gut als so genanntes Zahnbeiß. Wie zum Beispiel  geschälte und im Kühlschrank aufbewahrte Mohrrüben. Eine altbewährte Zahnhilfe ist auch die Veilchenwurzel, die aus dem Rhizom der Schwertlilie gewonnen und an einem Bändchen befestigt wird. Diese Beißwurzel enthält schmerzlindernde Inhaltsstoffe, die freigesetzt werden, wenn das Baby drauf kaut. Wichtig ist hierbei die Veilchenwurzel regelmäßig in kochendes Wasser zu legen um Keime und Bakterien zu vernichten.

Aber ganz egal welche Möglichkeiten Sie anwenden werden, ich hoffe Sie und vor allem Ihr Kind kommen gut und meist schmerzfrei durch diese unruhige Zeit.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

Bleiben Sie gesund,

Ihr Dr. R. Aplas

Eiskalt erwischt!

Auch wenn die momentanen Januartemperaturen eher an den Frühling erinnern, war noch bis letzter Woche tiefster Winter. Die Wettervorhersage ist mittlerweile auf mehrere Tage sehr genau, sodass wir uns schon vorab auf winterliche Verhältnisse einstellen können.

Bei den Zähnen ist das leider nicht der Fall! Da werden wir auch mal beim Verzehr von kalten Speisen und Getränken eiskalt erwischt! Aus dem Nichts heraus, sticht und zieht es in den Zahn. Ein kurzer aber heftiger Schmerz! Zum Glück lässt dieser nach wenigen Sekunden wieder nach. Aber was ist denn da los? Manche von uns haben überhaupt keine schmerzempfindlichen Zähne und andere können nicht einmal kühles Mineralwasser zu sich nehmen! Die Antwort darauf lautet: Wie gut sind meine eigenen Zähne vor äußeren Reizen geschützt bzw. isoliert? Das was da weh tut, ist letztendlich der Zahnnerv! Aber wie kann der Zahnnerv schmerzen verursachen, der liegt doch ganz tief im Inneren der Zähne? Ja das ist korrekt, aber der Zahnnerv ist von schützenden Zahnschichten wie dem Zahnbein (Dentin) und dem Zahnschmelz umgeben. Und letztendlich ist es eigentlich nur der Schmelz der Reize wie Kälte vom Zahnnerv fernhalten kann. Warum ist das so? Das Zahnbein enthält viele mikroskopisch kleine Kanäle (Dentintubuli), die von dem einen Ende zum anderen verlaufen. Die Kanäle führen alle in die Tiefe des Zahnes, zum Zahnnerv. In jedem 10. Kanal befindet sich sogar ein Nervenfortsatz des Zahnnervs. Dieser streckt sozusagen seine Fühler aus. Sind Zahnbeinkanälchen nun offen und ungeschützt, dringt der Kältereiz in die Dentinkanälchen ein und reizt die Nervenfortsätze darin! Es schmerzt!

Die Dentinkanälchen sind nur dann offen und ungeschützt wenn die darüber liegende Zahnschmelzschicht fehlt oder nur sehr dünn ist. Menschen, die von Natur aus nur mit einer relativ dünnen Zahnschmelzschicht ausgestattet sind, leiden daher häufiger unter schmerzempfindlichen Zähnen. Aber auch Menschen, die gerne säurehaltige Getränke und Speisen zu sich nehmen, reduzieren damit die Dicke ihrer Schmelzschicht und leiden häufiger an empfindlichen Zähnen! Der häufigste Grund aber, der Klassiker sozusagen, ist der freiliegende Zahnhals. Hier liegt Dentin ungeschützt frei, da das schutzbietende Zahnfleisch am Übergang von der Zahnkrone zur Zahnwurzel aus unterschiedlichsten Gründen zurückgegangen ist. Gegen all diese Schmerzsymptome gibt es mehr oder weniger gut wirkende Substanzen, die man heutzutage in speziellen Zahnpasten oder Mundspülungen findet. Meistens sind es kleine spezielle Partikel die sich auf die offenen Dentinkanälchen legen, diese sozusagen verstopfen, sodass der Kältereiz nicht mehr eindringen kann. In schlimmeren Fällen, kann der Zahnarzt auch spezielle Lacke zur Schmerzlinderung auftragen.

Generell lässt sich sagen, dass schmerzempfindliche Zähne meist zwar lästige aber harmlose Symptome sind. Jedoch ist es wichtig auch diese bei einem Zahnarztbesuch abzuklären, denn auch eine beschädigte Zahnoberfläche, zum Beispiel durch ein kariöses Loch verursacht, kann ähnliche Symptome verursachen. Damit es Sie nicht eiskalt erwischt, wenn doch der ungeliebte Bohrer zum Einsatz kommt.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, dann zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas. Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Ein frohes und gesundes neues Jahr 2016!

Die zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas wünscht Ihnen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2016! Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und freuen uns, Sie im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

Wir sind ab dem 4. Januar 2016 wieder für Sie da!

 

Das gesamte Praxisteam von schöne-zähne-erlangen.

 

Bild copyright by Othmar Wiesenegger 

Weihnachtszeit ist Naschzeit. Aber bitte in Maßen!

Wie alle Jahre wieder, eröffnen momentan die Weihnachtsmärkte. Neben vielen anderen Dingen gibt es dort all die leckeren verführerischen Süßigkeiten, die viele von uns an der Weihnachtszeit so sehr lieben. Neben den Klassikern wie Lebkuchen, Spekulatius und Vanille Kipferl sind auch Dominosteine und Schoko-Weihnachtsmänner besonders beliebt. Aber wie immer im Leben, sollte man diese Leckerli in Maßen genießen. Denn nicht nur Ihre Waage zu Hause wird es Ihnen danken, sondern auch Ihre Zähne freuen sich über weniger Zuckerkonsum! Denn wie die meisten von uns wissen, macht besonders Zucker die Zähne kaputt. Wenn der Zucker dann noch in sehr klebriger Form wie momentan konsumiert wird, beschleunigt das den zerstörerischen Prozess an den Zähnen. Für alle von uns, die schon immer wissen wollten welche Süßigkeit die Zähne am schnellsten zerstört: Karamell! Karamell besitzt beide zerstörerischen Eigenschaften, die sich verheerend auf die Zahngesundheit auswirken: Hoher Zuckergehalt und hohe Klebrigkeit! Je länger der Zucker an den Zähnen klebt, desto schneller entsteht Karies!

Um Ihnen nicht die Weihnachtszeit mit diesem Artikel zu vermiesen, sei Ihnen gesagt, dass der zahnärztliche Autor bei Lebkuchen und Spekulatius auch nicht nein sagen kann und gerne zulangt. Es gibt nur folgende Dinge zu beachten um ohne Reue durch die Weihnachtszeit zu kommen:

Versuchen Sie nur in Maßen die Weihnachtsleckereien zu konsumieren. Wenn Sie diese essen, dann am besten nach den Hauptmahlzeiten und nicht zwischendrin. Wenn Ihnen doch mal zwischendrin ein Plätzchen „aus Versehen“ in den Mund gefallen ist, putzen Sie bitte NICHT sofort die Zähne! Nehmen Sie stattdessen einen zuckerfreien Zahnpflegekaugummi! Zahnpflegekaugummis, am besten Xylit-haltig sind schnell zur Hand und lassen sich bequem auch zum Weihnachtsmarkt mitnehmen. Damit Sie ohne schlechtes Gewissen und viel Freude durch die zuckerhaltige Weihnachtszeit kommen!

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, dann zögern Sie nicht und fragen  Sie die Zahnärzte der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr Dr. Rüdiger Aplas