Mit der Schule fertig und nun? Wir bilden Dich aus!

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Du interessierst Dich für Menschen, Organisation und Verwaltung, kannst Dich gut ausdrücken und bist vielseitig? Dann passt zu Dir der Beruf des/der Zahnmedizinischen Fachangestellte/n.

Deine Ausbildung zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellte/n ist vielseitig und Du lernst unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten kennen, die diesen Beruf so interessant machen. Abrechnung und Bürotätigkeiten gehören ebenso zu Deinen Zuständigkeitsgebieten wie die vollumfängliche Tätigkeit im Behandlungszimmer. Die gesamte Ausbildung konzentriert sich darauf, Dich zu einem Allrounder in der Zahnarztpraxis zu machen.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre, der Ausbildungsbeginn ist der 01.09.2017. Nach erfolgreich bestandener Prüfung besitzt Du den Abschluss zur/zum  Zahnmedizinische/n Fachangestellte/n.

Während der Ausbildung lernst Du:
  • Alles über  Tätigkeiten von Zahnmedizinischen Fachangestellten
  • Dich zu organisieren und Deine Arbeit zu dokumentieren
  • Alles über innerbetriebliche Informations- und Kommunikationsflüsse

 

Das solltest Du mitbringen:
  • Gute Auffassungsgabe
  • Gewandtheit im schriftlichen und mündlichen Ausdruck
  • Genauigkeit
  • Geschick im Umgang mit dem PC
  • Selbstständigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Gute Umgangsformen

 

Wir freuen uns über deine Bewerbung per Post oder Email:
Zahnarztpraxis

Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas

Fr. Jasmin Schweigert

Neumühle 2

91056 Erlangen

Email: info@schoene-zaehne-erlangen.de

Tel: 09131/65595

Amalgam wird als Füllungsmaterial verboten.

Das millionenfach als Zahnfüllung verwendete Amalgam wird mehr und mehr zurückgedrängt. Grund dafür ist eine neue Vorschrift der Europäischen Union. Was in unserer Praxis schon längst Standard ist, soll nun auch gesetzlich umgesetzt werden. Die Gesetzesänderung soll in einem ersten Schritt besonders empfindliche Personen vor dem in den Zahnfüllungen enthaltenen Quecksilber schützen. Ab 1. Juli 2018 sollen Zahnärzte Amalgam bei Kindern sowie schwangeren und stillenden Frauen nur noch in absoluten Ausnahmen nutzen, erklärte die EU-Kommission. Ein grundsätzliches Verbot ist damit vorerst vom Tisch. Stattdessen wird bis 2020 geprüft, ob wir Zahnärzte ab 2030 ganz darauf verzichten können.Der Kompromiss zwischen dem EU-Parlament, den Mitgliedsländern und der Kommission ist Teil eines Pakets zur Umsetzung der sogenannten Minamata-Konvention, die die Nutzung von Quecksilber eindämmen soll. Amalgam gilt dabei besonderes Augenmerk.

Der Stoff dient seit Jahrzehnten als billige und gängige Lösung, um Löcher in den Zähnen zu füllen. Allerdings kommen mit ihm pro Jahr auch bis zu 75 Tonnen Quecksilber in der EU in Umlauf. In Deutschland wird das Füllmaterial zwar weniger angeboten, so ist es in unserer Praxis gar nicht verfügbar, in anderen EU-Ländern ist es jedoch noch sehr verbreitet.

Für Patienten ungefährlich?Die EU-Kommission schätzt die Amalgam-Füllungen zwar als für Patienten ungefährlich ein, zumal sie im Mund verkapselt sind. Kritiker äußern jedoch immer wieder Zweifel. Thema sind vor allem Gesundheitsrisiken bei der Verarbeitung und der Entsorgung der Füllungen sowie bei der Verbrennung von Verstorbenen in Krematorien. Bei der Gesetzesinitiative wird aber deutlich, dass gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können.Quecksilber kann über die Atmosphäre in die Nahrungskette gelangen und sich letztlich im Körper anreichern. Zum 1. Januar 2019 wird eine eigene Sammlung und sichere Entsorgung quecksilberhaltiger Abfälle aus Zahnarztpraxen vorgeschrieben.

Wenn Sie zu diesem oder anderen Themen noch Fragen haben sollten, dann zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Kieferorthopädische Frühbehandlung

 

Bereits im kindlichen Milchgebiss oder zum Zeitpunkt des Zahnwechsels können Fehlstellungen der Zähne oder der Kiefer vorkommen. Deshalb ist es wichtig schon Kleinkinder an den Zahnarztbesuch zu gewöhnen. Hierbei wird nicht nur ein Augenmerk auf Erkrankungen der Zähne gerichtet sondern auch Zahnlücken, falsche Verzahnungen oder schlechte Angewohnheiten (Habits) beurteilt. Habits können zum Beispiel Daumenlutschen oder ein zu langes Tragen des Schnullers sein. Beide Angewohnheiten hinterlassen bereits im Milchzahngebiss ihre massiven Auswirkungen.

Im Alter von 2,5 Jahren ist das Milchgebiss in der Regel vollständig, 20 Milchzähne befinden sich nun in der Mundhöhle der jungen Menschen. Sollte nun kieferorthopädischer Behandlungsbedarf bestehen, ist das bereits ein guter Zeitraum um damit zu beginnen. Denn bestimmte Kiefer- oder Zahnveränderungen sollten möglichst früh behandelt werden. Dazu zählt zum Beispiel ein offener Biss, d.h. zwischen Oberkiefer und Unterkiefer Zähnen fehlt der Kontakt, es ist kein Abbeißen möglich. Das ist eine typische Auswirkung des Daumenlutschens oder des zu langen Tragens eines Schnullers. Auch kann im Kleinkindalter bereits ein „Unterbiss“ bestehen. Dabei lagert sich häufig die Unterlippe zwischen den Zähnen ein und verschlechtert die Zahnfehlstellung noch. Desweiteren ist bei Kleinkindern häufig ein so genannter frontaler Kreuzbiss zu finden. Dabei stehen die unteren Schneidezähne beim Zubeißen vor den oberen Schneidezähnen und hemmen so das Wachstum des Oberkiefers.

Nicht immer werden notwendige Frühbehandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es gibt dazu ein Einteilungssystem, den so genannten KIG, das Schema zur Einstufung des kieferorthopädischen Behandlungsbedarfs. Fehlstellungen, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden, sind aus medizinischen Gründen zwar erforderlich aber aufgrund des laut Krankenkassen zu geringen Ausprägungsgrades nicht erstattungswürdig.

Warum sollte trotzdem eine Frühbehandlung erfolgen, auch wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt und dadurch private Kosten entstehen?

Auch wenn eine Fehlstellung anfangs nur gering ausgeprägt sein mag, kann es durch das weitere Wachstum zu einer Verstärkung der Problematik kommen. Dadurch ist später eine noch umfangreichere kieferorthopädische Behandlung notwendig. Je eher man behandelt umso geringer ist ggf. die weitere Ausprägung im Wachstum oder die Fehlstellung ist sogar endgültig korrigiert. Das macht eine weitere kieferorthopädische Behandlung überflüssig bzw. verkürzt die spätere Spangenphase erheblich. Falls zusätzlich eine spätere Behandlung mit einer festen Spange nötig sein sollte, ist eine kürzere Tragedauer für den behandelten Patient wesentlich angenehmer und weniger aufwendig.

Wir führen in unserer Praxis kieferorthopädische Frühbehandlungen durch und begleiten Ihr Kind bis ins Jugendalter und darüberhinaus. Durch unsere kieferorthopädische Ausbildung können wir rechtzeitig Fehlstellungen erkennen und behandeln.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, zögern Sie nicht und sprechen Sie uns einfach an, wir beraten sie gern!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas