Zahnseide – gehasst aber unerlässlich!

 

Unsere Praxis kann mit Stolz festhalten, dass circa 900 neue Patientinnen und Patienten letztes Jahr den Weg zu uns gefunden haben. Dies ist keine Eigenwerbung. Als Zahnarzt fällt einem auf, dass sich manche Fakten zur Mundhygiene auch über Jahre hinweg leider nicht ändern. So haben die meisten neuen Patienten in unserer Praxis eine gute bis ausreichende Mundhygiene. Die sichtbaren Zahnoberflächen sind meist Karies frei. Aber ist damit auch wirklich alles in Ordnung, oder versteckt sich da doch irgendetwas, wovon der Besitzer noch keine Notiz genommen hat?

Ein vollständiges menschliches Gebiss besitzt 32 Zähne. Ein Jeder Zahn besitzt grob gesagt fünf Flächen (Vorne, Hinten, Oben, Wange, Zunge) die kariös werden können. Das sind summa summarum 160 Flächen, die kaputt gehen können und die vom Zahnarzt während der Routinekontrolle kontrolliert und beurteilt werden müssen. Von diesen 160 Flächen kann der Zahnarzt aber nur 100 direkt einsehen. 60 Flächen sind so genannte Approximalflächen, also Flächen zweier benachbarter Zähne, die einander berühren. Diese Flächen  sind nicht direkt einsehbar, benötigen aber ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit! Warum ist das so? Das ist so, weil gefühlte 80 Prozent der Karies heutzutage an diesen Kontaktflächen zweier benachbarter Zähne zu finden ist (Approximalkaries). Wie anfangs erwähnt, sind die meisten einsehbaren Zahnoberflächen kariesfrei, da die meisten von uns zwei mal täglich zur Zahnbürste greifen. Die Zahnbürste reinigt, mal mehr mal weniger (das ist ein anderes Thema), die Zahnoberflächen. Überall wo die Zahnbürste hingeführt wird, sollten saubere Verhältnisse sein. Wo kommt die Zahnbürste nicht hin? Zwischen die Zähne!

Da kommt nur etwas feines und sehr schmales durch! Die Zahnseide! Die Zahnseide ist unerlässlich für gesunde Zähne. Sie entfernt den Zahnbelag zwischen den Zähnen und beugt damit Karies und Parodontitis vor! Wieviele von uns greifen täglich zur Zahnseide? Wenn man als Zahnarzt großzügig schätzt: Niemand bis fast niemand. Warum ist das so? Die Faulheit. Zahnseide ist, das gebe ich als Zahnarzt zu, schwer zu handhaben. Wenn man die Falsche benutzt, kommt man kaum rein in die engen Ecken, wenn man drin ist, blutet es, tut weh und beim Rausziehen bleibt die Hälfte der Fasern auch noch stecken. Sehr lästig! Aber es gibt auch sehr gute Zahnseide, die all das nicht verursacht. Eine gute Zahnseide kommt in noch so enge Ecken hinein und besteht nur aus einer einzigen Faser die fluoridiert ist. Eine Empfehlung erhalten Sie in unserer Praxis. Wichtig ist nur, dass diese angewendet wird! Wenn Sie nicht täglich reinigen, dann bitte wenigstens zwei mal die Woche.

Das ist leider in all den Jahren immer gleich geblieben: die Zahnseide wird gehasst! Sie ist aber unerlässlich!

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, dann zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der Zahnarztpraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Wenn Babys zahnen.

Als Zahnarzt und Vater einer sieben Monate alten Tochter ist es mir ein besonderes Anliegen über zahnende Babies zu schreiben. Da hat man als junge Eltern die meist etwas turbulenteren ersten drei Lebensmonate hinter sich gebracht, da sieht man sich ab etwa einem halben Jahr neuen Herausforderungen konfrontiert: Dem Zahnen!

Das erste Zähnchen ist etwas Besonderes und wird mit Freude erwartet. Fast immer erscheint im Alter von sechs bis zehn Monaten ein mittlerer Schneidezahn im Unterkiefer. Diese aufregende Zeit für Eltern und Sprösslinge beginnt häufig damit, dass das Kind unruhig wird und weniger isst, häufig am Nöhlen oder Weinen ist oder sogar leicht fiebrig wird. Der Speichel fließt meist in Strömen. Beim Zahnen entsteht ein sehr unangenehmes Spannungsgefühl im Kiefer, sodass Babies alles mögliche in den Mund nehmen, um etwas Linderung zu erfahren. Gelegentlich treten an der Zahndurchbruchstelle Schwellungen und Rötungen auf. Ist das Baby zudem leicht fiebrig sollte man auch den Kinderarzt zu Rate ziehen, um sicher zu sein, dass keine anderen Ursachen vorliegen.

Wie kann man jetzt seinem Sprössling helfen, gut durch diese schwere Zeit zu kommen? Das aller Wichtigste wie immer im Umgang mit Kindern ist natürlich Verständnis und Geduld zu haben. Wenn Ihr Kind weint, nehmen Sie es in den Arm und trösten Sie es. Sollte dies keine große Linderung bringen und Sie sind am Ende Ihrer Kräfte angelangt, hat die Industrie probate Mittel entwickelt, die das Zahnen erleichtern sollen.  Das häufigste empfohlene Medikament, ist das Zahnungsgel Dentinox. Dieses wird auf den zahnlosen Kiefer aufgetragen und wirkt Schmerzstillend, Entzündungshemmend und Wundheilungsfördernd. Bei vorkommenden Fieber, welches sicher im Zusammenhang mit dem Zahnen diagnostiziert wurde, kann man auch Fieberzäpfchen verabreichen (Paracetamol). Wie immer gilt bei diesen Produkten: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Meist aber benötigt man als junge Eltern diese beiden Medikamente gar nicht. Homöopathische Mittelchen aus der Apotheke können helfen. Sehr gute und einfache Linderung verschaffen aber schon beispielsweise Beißringe aus künstlichen Material. Auch Naturprodukte eignen sich sehr gut als so genanntes Zahnbeiß. Wie zum Beispiel  geschälte und im Kühlschrank aufbewahrte Mohrrüben. Eine altbewährte Zahnhilfe ist auch die Veilchenwurzel, die aus dem Rhizom der Schwertlilie gewonnen und an einem Bändchen befestigt wird. Diese Beißwurzel enthält schmerzlindernde Inhaltsstoffe, die freigesetzt werden, wenn das Baby drauf kaut. Wichtig ist hierbei die Veilchenwurzel regelmäßig in kochendes Wasser zu legen um Keime und Bakterien zu vernichten.

Aber ganz egal welche Möglichkeiten Sie anwenden werden, ich hoffe Sie und vor allem Ihr Kind kommen gut und meist schmerzfrei durch diese unruhige Zeit.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

Bleiben Sie gesund,

Ihr Dr. R. Aplas

Frühjahrsputz!

Alle Jahre wieder im Frühjahr verspüren viele von uns das Bedürfnis alles auf Vordermann zu bringen. Vorbei sind die kalten und dunklen Monate. Es wird geputzt, man lüftet die eignen vier Wände und es geht endlich hinaus in die warmen Sonnenstrahlen.

Auch die eigenen Zähne sollten hierbei nicht zu kurz kommen! Denn was versinnbildlicht  gute Laune und ein gepflegtes Äußeres besser als ein Lächeln mit sauberen und gesunden Zähnen? Lässt man seine Zähne professionell reinigen hat man aber nicht nur das gute Gefühl saubere Beißerchen zu haben, nein man hat auch ein gutes Gewissen in die eigene Zahn- vor allem aber Gesundheit investiert zu haben! Denn eine professionelle Reinigung der Zähne kommt nicht nur den Zähnen zu Gute, der Nutznießer Nummer eins ist das Zahnfleisch und der darunter liegende Kieferknochen! Bei der Reinigung werden harte und weiche bakterielle Beläge entfernt, die wenn sie nicht beseitigt werden eine Parodontitis auslösen können. Mit einer Parodontitis ist nicht zu spaßen, denn hierbei handelt es sich um eine chronische meist schmerzfreie Entzündung des Kieferknochens. Eine Parodontitis ist gefährlich, denn sie hat massive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen. Sie begünstigt Allgemeinerkrankungen wie Diabetes oder Rheuma. Als schwangere Frau riskiert man eine Frühgeburt des ungeborenen Kindes. Die Parodontitis hat einen massiven negativen Einfluss auf  Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck oder Ateriosklerose.

Aber so weit muss es natürlich nicht kommen! Sorgen Sie einfach auch an Ihren Zähnen für einen Frühjahrsputz!

Wenn Sie noch Fragen zu Diesem oder anderen Themen haben, fragen Sie die Zahnärzte von der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Eiskalt erwischt!

Auch wenn die momentanen Januartemperaturen eher an den Frühling erinnern, war noch bis letzter Woche tiefster Winter. Die Wettervorhersage ist mittlerweile auf mehrere Tage sehr genau, sodass wir uns schon vorab auf winterliche Verhältnisse einstellen können.

Bei den Zähnen ist das leider nicht der Fall! Da werden wir auch mal beim Verzehr von kalten Speisen und Getränken eiskalt erwischt! Aus dem Nichts heraus, sticht und zieht es in den Zahn. Ein kurzer aber heftiger Schmerz! Zum Glück lässt dieser nach wenigen Sekunden wieder nach. Aber was ist denn da los? Manche von uns haben überhaupt keine schmerzempfindlichen Zähne und andere können nicht einmal kühles Mineralwasser zu sich nehmen! Die Antwort darauf lautet: Wie gut sind meine eigenen Zähne vor äußeren Reizen geschützt bzw. isoliert? Das was da weh tut, ist letztendlich der Zahnnerv! Aber wie kann der Zahnnerv schmerzen verursachen, der liegt doch ganz tief im Inneren der Zähne? Ja das ist korrekt, aber der Zahnnerv ist von schützenden Zahnschichten wie dem Zahnbein (Dentin) und dem Zahnschmelz umgeben. Und letztendlich ist es eigentlich nur der Schmelz der Reize wie Kälte vom Zahnnerv fernhalten kann. Warum ist das so? Das Zahnbein enthält viele mikroskopisch kleine Kanäle (Dentintubuli), die von dem einen Ende zum anderen verlaufen. Die Kanäle führen alle in die Tiefe des Zahnes, zum Zahnnerv. In jedem 10. Kanal befindet sich sogar ein Nervenfortsatz des Zahnnervs. Dieser streckt sozusagen seine Fühler aus. Sind Zahnbeinkanälchen nun offen und ungeschützt, dringt der Kältereiz in die Dentinkanälchen ein und reizt die Nervenfortsätze darin! Es schmerzt!

Die Dentinkanälchen sind nur dann offen und ungeschützt wenn die darüber liegende Zahnschmelzschicht fehlt oder nur sehr dünn ist. Menschen, die von Natur aus nur mit einer relativ dünnen Zahnschmelzschicht ausgestattet sind, leiden daher häufiger unter schmerzempfindlichen Zähnen. Aber auch Menschen, die gerne säurehaltige Getränke und Speisen zu sich nehmen, reduzieren damit die Dicke ihrer Schmelzschicht und leiden häufiger an empfindlichen Zähnen! Der häufigste Grund aber, der Klassiker sozusagen, ist der freiliegende Zahnhals. Hier liegt Dentin ungeschützt frei, da das schutzbietende Zahnfleisch am Übergang von der Zahnkrone zur Zahnwurzel aus unterschiedlichsten Gründen zurückgegangen ist. Gegen all diese Schmerzsymptome gibt es mehr oder weniger gut wirkende Substanzen, die man heutzutage in speziellen Zahnpasten oder Mundspülungen findet. Meistens sind es kleine spezielle Partikel die sich auf die offenen Dentinkanälchen legen, diese sozusagen verstopfen, sodass der Kältereiz nicht mehr eindringen kann. In schlimmeren Fällen, kann der Zahnarzt auch spezielle Lacke zur Schmerzlinderung auftragen.

Generell lässt sich sagen, dass schmerzempfindliche Zähne meist zwar lästige aber harmlose Symptome sind. Jedoch ist es wichtig auch diese bei einem Zahnarztbesuch abzuklären, denn auch eine beschädigte Zahnoberfläche, zum Beispiel durch ein kariöses Loch verursacht, kann ähnliche Symptome verursachen. Damit es Sie nicht eiskalt erwischt, wenn doch der ungeliebte Bohrer zum Einsatz kommt.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, dann zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas. Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Ein frohes und gesundes neues Jahr 2016!

Die zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas wünscht Ihnen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2016! Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und freuen uns, Sie im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

Wir sind ab dem 4. Januar 2016 wieder für Sie da!

 

Das gesamte Praxisteam von schöne-zähne-erlangen.

 

Bild copyright by Othmar Wiesenegger 

BOHREN? NEIN DANKE!

 

Karies oder auch Zahnfäulnis genannt ist die häufigste ernährungsabhängige Krankheit in den westlichen Industrieländern. Laut Robert Koch Institut ist Karies sogar die Volkskrankheit Nr.1 in Deutschland. 

Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt ist sehr wichtig! Denn die frühzeitige Erkennung von Karies, kann ein Fortschreiten verhindern und den Menschen vor großen Schmerzen und einer aufwendigeren Therapie bewahren! Eine beginnende Karies, die sich nur oberflächlich im Zahnschmelz befindet, sollte engmaschig überwacht und mit Hilfe von Fluorid-haltiger Gele an ihrer Ausbreitung gehindert werden. Ist eine Karies bereits in die tieferen Schichten des Zahnes vorgedrungen hilft es meist nur noch die zerstörte Zahnhartsubstanz mit dem ungeliebten Bohrer zu entfernen und das entstandene Loch zu füllen. 

Mit Hilfe der sogenannten „Karies-Infiltrationstechnik“ gibt es jetzt eine Möglichkeit eine Karies bereits im Anfangsstadium erfolgreich zu behandeln, ohne bohren zu müssen. In nur einer Sitzung kann die Karies entfernt werden, und das ganze ohne Schmerzen. Wie funktioniert das?

Die durch Kariessäuren aufgeraute Zahnoberfläche hinterlässt mikroskopisch kleine Poren. In diese Poren können sich weitere Kariesbakterien festsetzen und so breitet sich die Karies immer schneller im Zahn aus. Während der Behandlung mit der „Karies-Infiltrationstechnik“ werden diese Poren geöffnet und hochflüssiger Kunststoff eingebracht. Die Poren werden aufgefüllt und stabilisiert. Die Nachschubwege der Bakterien werden blockiert und die weitere Ausbreitung von Karies wird gestoppt! Das Ganze ist schmerzfrei und äußerst Zahnsubstanz schonend! Ganz schön clever das Ganze!

Gern informieren wir Sie in unserer Praxis über diese neue Möglichkeit der Kariesbehandlung. Wenn Sie noch weitere Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, fragen Sie unsere Zahnärzte  der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas. 

 

Bleiben Sie gesund, Ihr Dr. Rüdiger Aplas

 

Was tun bei Zahnunfall?

 

Im September beginnt nicht nur der Herbst, auch ein neues Schuljahr fängt an. Was man als Zahnarzt in all den Jahren feststellen kann: Beginnt die Schulzeit, häufen sich auch die Anzahl der Zahnunfälle!

Viele von uns (ca. 33%, darunter auch der Autor) haben als Kind schmerzhafte Erfahrungen mit Zahnverletzungen gemacht. Meist sind die oberen Schneidezähne betroffen, aber Grundsätzlich muss man unterscheiden ob Milchzähne oder bleibende Zähne verletzt sind. Sind Milchzähne verletzt (ausgefallen, gebrochen) werden diese meist entfernt. Die folgenden Ratschläge gelten für die bleibenden Zähne und diese sind wichtig, denn Durch richtiges Verhalten nach Zahnunfällen können die Folgen beträchtlich gemildert werden.

Die schlimmste mögliche Verletzung ist natürlich der Zahnverlust auch Zahnavulsion genannt. Ist der Zahn erstmal ausgeschlagen, hat man nicht viel Zeit ihn zu retten. Ist ein Zahn nicht länger als 20-30 Minuten der Trockenheit ausgesetzt, kann man ihn zurückverpflanzen und ihn schienen. Das Austrocknen ist dabei die größte Gefahr. Deshalb ist es ganz wichtig ihn sofort zu suchen und ihn gut aufzubewahren um damit zum Zahnarzt zu fahren. In der Apotheke sind hierzu spezielle Zahnrettungsboxen (z.B. Dentosafe) erhältlich. In dieser Zellnährlösung ist der Zahn erstmal sicher. Hat man keinen Dentosafe zur Hand, hat sich auch H-Milch bewährt. Darin kann man einen Zahn notfalls 1-2 Stunden lagern. Auch kann man einen ausgeschlagenen Zahn in Kochsalzlösung (30min.) lagern oder in Küchenfolie einwickeln. Denn grundsätzlich sollte man auch darauf achten, die Wurzeloberfläche nicht zu berühren oder diese zu desinfizieren.

Nicht geeignet zur Lagerung ist übrigens normales Wasser oder Spucke. Den Zahn nicht im Mund, unter der Zunge oder in der Wangentausche aufbewahren. Man könnte den Zahn verschlucken oder in die Lunge bekommen.

Vor allem ein schnelles und richtiges Handeln nach einem Zahnunfall erhöhen beträchtlich die Chancen auf Heilung. Damit auch das kommende Schuljahr von Erfolg gekrönt ist.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, fragen Sie die Zahnärzte der Zahnarztpraxis Dr. Trapper &. Dr. Aplas.

 

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

Erholsamer Schlaf

Erholsamer Schlafcopyright @fotolia

Dieser Sommer wird voraussichtlich der heißeste Sommer seit dem Jahrhundertsommer 2003. Die tropischen Nächte lassen uns manchmal kein Äuglein schließen, von erholsamen Schlaf ist momentan nur zu träumen. Es gibt jedoch viele Menschen unter uns, die auch im restlichen Jahr keinen erholsamen Schlaf finden und nicht wissen warum. Oder der Partner dieser Artgenossen findet wegen lautem Schnarchen keinen ausreichenden Schlaf.

Atmungsstörungen sind bei den Betroffenen meist die Ursache! Erkennbar wird die Schlafstörung meist an Symptomen wie Tagesmüdigkeit und Leistungs- oder Konzentrationsstörungen. Weiterhin erhöht sich das Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Stoffwechselstörungen oder neurologischen Krankheiten.

Sollten Sie diese Symptome an sich oder Ihrem Partner feststellen, ist zunächst der Gang zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt ratsam. Bei entsprechendem Verdacht erfolgt die genaue Diagnosestellung in der Regel in einem Schlaflabor. Denn durch die Muskelentspannung im Schlaf kann der Unterkiefer mit der Zunge und der Mundbodenmuskulatur zurücksinken und so die Atemwege einengen oder sogar ganz verlegen. Während das einfache „Schnarchen“ als unangenehm aber harmlos gilt, kann die „Schlafapnoe“ (OSAS = obstruktives Schlafapnoesyndrom), bei der die Atmung im Schlaf immer wieder ganz aussetzt, gravierende Folgen haben.

Beim OSAS erhält der Betroffene dann meist ein Überdruckbeatmungsgerät, das die Atemwege nachts offen halten soll. Nicht jeder Patient kommt aber damit zurecht. Eine einfachere und wirkungsvolle Alternative stellt eine sogenannte Protrusionsschiene dar, die nachts getragen wird und die das Zurücksinken des Unterkiefers verhindert. Derartige „Schnarcherschienen“ leisten auch beim einfachen Schnarchen gute Dienste.

Unsere Praxis arbeitet hierbei mit der HNO-Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg zusammen. Denn insbesondere im Bereich der Atmungsstörungen während des Schlafes können Zahnärzte einen wichtigen Beitrag zur Behandlung leisten. Damit Sie diesen Sommer und vor allem auch darüber hinaus einen erholsamen und guten Schlaf finden.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, dann fragen Sie die Zahnärzte von der Zahnarztpraxis Dr. Tanja Trapper und Dr. Rüdiger Aplas.

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

 

Schlafmedizin Uniklinikum Erlangen-Nürnberg

Zahnärztliche Lachgassedierung in unserer Praxis

 

Auch wir wissen: Zahnarztangst ist in verschieden starker Ausprägung sehr weit verbreitet. 70% aller Patienten finden den Zahnarztbesuch unangenehm. Wenn es Ihnen auch so geht,bieten wir Ihnen mit der Lachgassedierung eine moderne und effektive Methode der Beruhigung sich während der Behandlung zu entspannen.

Eine Sedierung, eine Beruhigung bei vollem Bewusstsein, auf der Basis von Lachgas, hilft Ängste zu verlieren und das Schmerzempfinden sowie die Zeitwahrnehmung zu reduzieren. Sie atmen über eine kleine Nasenmaske ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas ein. Die speziell auf Sie abgestimmte Dosierung bewirkt einen Entspannungszustand, wobei Sie im Gegensatz zur Narkose, jederzeit voll ansprechbar sind und mit Ihrem behandelnden Zahnarzt kommunizieren können. Da Lachgas nicht verstoffwechselt wird, klingt die Wirkung der Sedierung rasch ab und Sie können die Praxis nach der Zahnbehandlung ohne Begleitperson verlassen. Lachgas ist eines der am häufigsten untersuchten Pharmaka und eines der am besten steuerbaren, heute zugelassenen Beruhigungsmittel. Die schmerzstillende und beruhigende Wirkung wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt und bis heute millionenfach angewendet. Mit moderner Technologie und geschultem Personal wird dieses bewährte Verfahren in unserer Praxis eingesetzt.

Was ist  Lachgas?(Stickoxydul)?

Im Allgemeinen bekannt unter dem Namen Lachgas, ist Sickstoffoxid ein nichtallergenes, nicht reizendes Gas, welches das zentrale Nervensystem beeinflusst.

Die analgetische (schmerzstillende) und sedierende (beruhigende) Wirkung wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt und wird heute millionenfach angewandt.

Die Zahnmedizin nutzt Lachgas zur Angstreduktion und Entspannung der Patienten.

 

 

Wie wirkt Lachgas?

Über eine kleine Nasenmaske wird ein Gemisch aus reinem Sauerstoff und Lachgas verabreicht.

Deswegen ist es besonders wichtig, dass Sie die ganze Zeit gleichmäßig und tief durch die Nase ein- und ausatmen. Stickoxydul hilft, bei der Zahnarztbehandlung zu entspannen und reduziert Angstgefühle.

Durch die Entspannung gelangt der Patient in eine Art Trance, in der er aber jederzeit voll ansprechbar und Herr seiner Sinne bleibt. Angst und Schmerzempfinden nehmen deutlich ab.

Die Wirkung von Lachgas ist nach der Behandlung innerhalb von 5-10 Minuten komplett aufgehoben, und Sie können in der Regel ohne Begleitperson die Praxis wieder verlassen.

Dennoch dürfen Sie sich nicht direkt nach der Behandlung an das Steuer eines Kraftfahrzeuges setzen, da durch die Behandlung Ihr Reaktionsvermögen reduziert sein könnte.

Was fühlt man?


Patienten beschreiben das Gefühl der Stickoxydul Sedierung als

-Kribbeln in den Händen und Füßen

-Wärmegefühl

-Taubheitsgefühl der Beine, Zunge und Schleimhäute

-Ohrenklingeln

-Gefühl der Euphorie

-Gefühl der Leichtigkeit oder Schwere

Nicht jeder genießt die Behandlung mit Lachgas. Wenn Sie sich unwohl fühlen, können Sie jederzeit durch den Mund atmen, um die Behandlung zu unterbrechen. Bitten Sie dann den Zahnarzt, die Sedierung zu beenden.

 

Wer übernimmt die Kosten?

Nach eingehender Beratung des Patienten wird auf Wunsch und Verlangen entsprechend der Gebührenordnung für Zahnärzte (§2 Abs. 3) entsprechend dem zeitlichen Aufwand abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt nach durchgeführter Behandlung und kostet etwa 50,00-150,00 EUR. Die oben angeführten Kosten werden unter Umständen nicht oder nur teilweise von Ihrer Krankenkasse erstattet.

Bitte klären Sie dies individuell mit Ihrer Versicherung.

Weltgesundheitstag – Prävention statt Reaktion

Der Weltgesundheitstag wird Jahr für Jahr auf der ganzen Welt am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz  für den Weltgesundheitstag fest. Ziel ist es dabei, dieses aus der Sicht der WHO vorrangige Gesundheitsproblem ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.

In diesem Jahr stehen Vektorübertragene Krankheiten im Vordergrund. Vektoren sind lebende Organismen wie Mücken, Fliegen oder Zecken, die Krankheitserreger von einer Person auf eine andere übertragen können. Besonders in tropischen Gebieten stellen vektorübertragene Krankheiten ein bedeutendes Public Health Problem dar.

Hier gilt es bei Auslandsreisen zu beachten, rechtzeitig entsprechende Impfungen wahrzunehmen (z.B. Malariaprophylaxe, Hepatitis Impfungen) um sich und andere vor der Verbreitung der Krankheiten zu schützen.

Im Bereich der Zahnmedizin empfehlen wir bei Reisen in tropische und Länder mit weniger guter Trinkwasserversorgung unbedingt die Verwendung von abgefülltem, gekaufen Leitungswasser. Bitte benutzen Sie kein Leitungswasser zum trinken oder Zähneputzen, oftmals sind diese für uns Europäer schlecht verträglich und können Krankheiten hervorrufen.

Weiterhin empfehlen wir dringend, die Zahnbürste bzw. den Bürstenkopf (bei elektrischen Zahnbürsten) nach der Reise umgehend zu wechseln. Dies gilt im Übrigen auch nach jeder Grippe, Erkältung, viralen oder bakteriellen Erkrankung.

Für längere Auslandsaufenthalte empfehlen wir Ihnen, einen rechtzeitigen Vorsorge-Check vor Reiseantritt!
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: www.weltgesundheitstag.de

 

Foto: www.weltgesundheitstag.de