Bonusheft – Wie funktioniert’s richtig?

Das Bonusheft dient für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen zum Nachweis von Zahngesundheitsuntersuchungen und ermöglicht Ihnen einen höheren Festzuschuss, wenn Sie eine Zahnersatzversorgung (z.B. Kronen, Brücken, herausnehmbarer Zahnersatz) benötigen.

Von Ihrer Krankenkasse werden sie belohnt wenn Sie:

  • bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres die Individualprophylaxe-Untersuchungen und Vorsorgeuntersuchung in jedem Kalenderhalbjahr in Anspruch genommen haben.
  • sich nach Vollendung des 18. Lebensjahres wenigstens eimal in jedem Kalenderjahr haben zahnärztlich untersuchen lassen.

 

 

Der Festzuschuss erhöht sich mit der regelmäßigen Teilnahme (ohne Unterbrechung) an den Vorsorgeuntersuchungen:

  • nach 5 Jahren 20% mehr Festzuschuss
  • nach 10 Jahren weitere 10% mehr Festzuschuss

 

Voraussetzung für den Erhalt des Stempels im Bonusheft ist eine regelmäßige, für den Zahnarzt erkennbare Zahnpflege. Karies und Zahnfleischerkrankungen können bereits früh entdeckt und rechtzeitig behandelt werden.

Wenn Zahnersatz benötigt wird, ist das Bonusheft als Nachweis zusammen mit dem Heil-und Kostenplan bei der Krankenkasse einzureichen.

Unsere Empfehlung:

  • 2x jährlich die kostenlose Vorsorgeuntersuchung (ohne 10 Euro Kassengebühr) in Anspruch nehmen
  • mindestens 1x jährlich Professionelle Zahnreinigung durchführen lassen
  • benutzen Sie ihr Bonusheft als Kontrolle, dies können Sie leicht anhand des letzten Eintrages erkennen

 

Für weitere Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung!

Ihr Praxisteam

Samstags zum Zahnarzt? Wir haben geöffnet!

Wer noch nie Terminschwierigkeiten hatte,  für den wird dieser Artikel eher uninteressant sein. Doch in Zeiten des stressigen Alltaglebens kann es sich durchaus schwierig gestalten, einen passenden Zahnarzttermin zu finden.  Nicht selten kollidiert die eigene Verfügbarkeit mit den Sprechzeiten der Praxis, deshalb haben wir schon seit Dezember 2009 erweiterte Sprechzeiten und sind auch im 2-Wöchigen Wechsel Samstags für Sie da!

Samstagstermine sind sowohl für eine lang geplante Behandlung, als auch für die Vorsorgeuntersuchung, eine professionelle Zahnreinigung oder Schmerzbehandlung ideal. Für unsere Samstagssprechstunde werden von uns wie gewohnt Termine vergeben, Sie sind aber jederzeit auch ohne Voranmeldung bei uns herzlich Willkommen!

 

Ihr Praxisteam

 

Angst vor dem Zahnarzt (Zahnarztphobie)

© Supar Perfundo – Fotolia.com

 

Was genau ist eigentlich Angst?  In der Geschichte der Evolution hat die Angst eine wichtige Funktion als ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, welcher bei Gefahr oder auch nur vermeintlich gefährlichen Situationen ein angemessenes Verhalten wie z.B. Flucht einleitet.  Die Angst aktiviert Kräfte und erlaubt es uns, im entscheidenden Moment schnell zu reagieren.
So gesehen ist das Gefühl der Angst etwas tolles, denn es sorgt dafür, dass unser Körper im Notfall zur Höchstform aufläuft!

Die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung (auch: Dentophobie, Odontophobie oder Dentalphobie)  liegt oft – aber nicht nur –  in der Ursache negativer Erfahrungen.
Jeder zehnte Deutsche aller Altersklassen und Gesellschaftsschichten, egal ob Mann oder Frau, alt oder jung,  leidet darunter.
Symptome wie Zittern, Schweißausbrüche, Herzklopfen, feuchte Hände, Schwindel und Kurzatmigkeit sind für die Betroffenen  stetige Begleiter und treten meist schon beim Gedanken an den Zahnarzt auf.  Die Folge ist nicht selten ein hinauszögern oder sogar vermeiden von Zahnarztbesuchen.

Manche Ängste können die Lebensqualität massiv einschränken.
Beispielsweise wenn die Angst in einer eigentlich ungefährlichen Situation auftritt und körperliche Symptome auslöst. Die Phobie ist eine Steigerung der Angst und löst einen Teufelskreis aus.
Das Gefühl der Angst ist sehr unangenehm .  Denn dann kommt noch die Angst vor der Angst dazu. Auch das Wissen um die Tatsache, dass die Behandlung schmerzfrei verläuft kann das Angstgefühl nicht ausschalten.  So nehmen wir Gerüche und Geräusche wahr und lösen dadurch schon ein abgespeichertes Angstsymptom aus, ein unangenehmes Gefühl, Schwindel, Herzrasen etc…die Angst davor ist nun auch noch da. Doch was dagegen tun?

Die Therapie einer Angstreaktion ist: Rein in die Angst. Provozieren Sie Angstgefühle und ihren Körper um ihm zu zeigen,  dass die Angst unbegründet ist.

Kommen Sie bei uns vorbei und besuchen sie uns einfach nur.  Lernen Sie uns ganz unverbindlich kennen. Reden sie mit unseren geschulten Fachpersonal über ihre Angst und die individuelle Situation mit Termin – oder auch Spontan. Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck.  Trauen Sie sich jedesmal ein Stück weiter, Sie werden merken, die Angst wird immer später eintreten.

Sie werden Erfolge spüren! Anfangs kommt die Angst bei dem Gedanken an den Zahnarztbesuch, dann auf der Fahrt dorthin, irgendwann erst wenn sie auf dem Behandlungsstuhl sitzen. Ihr Ziel ist erreicht, wenn Sie  Angstfrei  zu uns in die Praxis kommen können  – unser Ziel ist erreicht, wenn Sie unser nächster zufriedener Patient sind!
Probieren Sie es aus, gerne  helfen  wir Ihnen dabei!!

Ihr Praxisteam

Individualprophylaxe bei Kindern

 

 

Schon bei unseren Jüngsten sollte  Individualprophylaxe betrieben werden (IP´s), denn dies ist  der Grundstein für die spätere Erhaltung der eigenen Zähne.

Bei der Individualprophylaxe (Prophylaxe = Vorsorge) werden die Zähne angefärbt so das unsere Prophylaxefachkraft gut erkennen kann, an welchen Stellen es noch Schwachstellen und Motivationsbedarf gibt (bei gesetzlich Versicherten  werden die Kosten mit zwischen der Vollendung des  6. und 18. Lebenjahres übernommen, bei privat Versicherten Personen gibt es keine Altersbeschränkung) . Es wird anschließend zusammen das Zähne putzen (Putztechnik) geübt, aber auch der Umgang mit Zahnseide & anderen Hilfsmitteln zur Zahnpflege erläutert. So finden wir für jeden unserer kleinen Patienten ganz individuell die richtigen Hilfsmittel. Bei der Individualprophylaxe dreht es sich allerdings nicht alles nur um die Zahnpflege.  Ein ebenso wichtiger Baustein ist die Ernährungsberatung. Hierbei werden die Eltern und Heranwachsenden beispielsweise über Zuckerfallen in Getränken und Speisen aufgeklärt  .

Wie bei der professionellen Zahnreinigung der Erwachsenen wird auch bei unseren jüngsten Patienten der Zahnstein entfernt und die Zähne mit einer sehr schonenden Polierpaste gereinigt. Im Anschluss werden die Zähne noch mit einer speziellen Fluoridierung fluoridiert um die Zahnhartsubstanz vor Zucker und Säureangriffen zu schützen.

Zum halbjährlichen Prophylaxeprogramm gehört natürlich auch die Kontrolluntersuchung bei einer unserer Zahnärztinnen.  Regelmäßige Zahnarztbesuche sind gerade ab dem 5. Lebensjahr besonders wichtig, da in diesen Zeitraum meist der Wechsel vom Milchzahngebiss zum bleibenden Gebiss beginnt, wodurch die Zähne sich schwieriger Reinigen lassen. Da gerade zuerst – und oft ganz unbemerkt – die Backenzähne zuerst durchbrechen (auch 6-Jahrmolar genannt) werden sie oft noch beim Putzen vergessen, aber auch hierfür gibt es Unterstützung für die Jüngsten mit einer Zahnversiegelung (Schutzlack für die Fissuren bzw. Grübchen).

Die Zeit zeigt den Erfolg!

In den letzten 15 Jahren haben immer mehr Kinder und Jugendliche an den Individualprophylaxeprogrammen teilgenommen. Das Bewusstsein für „Zahngesundheit“ nimmt zu und immer weniger Behandlungen wie  Füllungen, Kronen und Brücken oder gar herausnehmbarer Zahnersatz können so vermieden werden.

Gerne unterstützen wir Sie und Ihr Kind bei dem Weg Lebenslang mit einen festen Biß durchs Leben zu gehen!

Ihr Praxisteam

Was ist eine Professionelle Zahnreiniung (PZR) ?

© Nick Freund – Fotolia.com

 

Keine Angst! Eine Professionelle Zahnreinigung tut nicht weh, sie tut gut. Sie sehen es beim Blick in den Spiegel, Sie fühlen es mit der Zunge. Und Sie erleben es, wenn bei Ihrem nächsten Vorsorgetermin alles in Ordnung ist mit Ihren Zähnen.

Wichtig für die Gesundheit und die lange Lebensdauer von Zähnen und Zahnfleisch ist eine optimale Mundhygiene. Beide Hauptkrankheiten von Zähnen und Zahnfleisch Karies –  und  Parodontose- werden durch Bakterien verursacht. Diese Erkrankungen sind vermeidbar.

Auf Dauer reicht es nicht aus, die Zähne zu Hause zu putzen. Selbst bei optimaler Zahnhygiene zu Hause können sich über die Zeit Zahnbeläge bilden, die Karies und Parodontitis verursachen. Daher wird in regelmäßigen Abständen eine professionelle Zahnreinigung empfohlen.

Bei der PZR werden alle harten und weichen Zahnbeläge mittels Ultraschall, Scaler und einem speziellen Gerät für Beläge die durch Kaffe, Zigaretten und Tee entstehen schmerzlos entfernt. Nach der intensiven Reinigung werden die Zähne poliert und ein Flouridierungsgel aufgetragen um einen optimalen Schutz der Zähne zu erreichen. Eine Mundhyieneberatung,  Tipps für die Zahnpflege und ggf. eine Ernährungsberatung gehörten ebenfalls zu unserer PZR. Die Behandlung wird von einer dafür speziell ausgebildeten Assistentin (ZMF) durchgeführt. In unseren Praxen stehen Ihnen Frau Michaela Fexer (Neumühle)  und Frau Cornelia Kienzle (Äuß. Tennenloher Strasse) gerne zur Verfügung.

Je nach Befund sollte die professionelle Zahnreinigung 2-4 mal jährlich durchgeführt werden.

Übrigens: Neupatienten erhalten die Professionelle Zahnreinigung einmalig zum Kennenlernpreis von 65 Euro!

Zahngesundheit im Kindergarten

Einmal im Jahr steht für unser Praxisteam etwas ganz Besonderes auf dem Programm: ein Besuch im Kindergarten! Schließlich ist es wichtig, dass schon die Kleinsten lernen, was den Zähnen gut tut, welche Lebensmittel man besser meidet und wie man seine Zähne richtig pflegt und putzt. So macht sich jeweils ein Team aus einer Zahnärztin und einer Zahnarzthelferin auf den Weg in den Kindergarten.

Weil Kinder aber keine kleinen Erwachsenen sind, muss das Ganze natürlich spielerisch angegangen werden. Also wird zuerst eine Magnettafel aufgestellt, auf der ein lachender Zahn auf der einen und ein weinender Zahn auf der anderen Seite zu sehen sind. Die Kinder dürfen sich nun jeweils zwei Magnete mit Lebensmitteln aussuchen, von denen sie glauben, dass sie gut bzw. schlecht für die Zähne sind und diese dann je nach dem dem zufriedenen oder dem traurigen Zahn zuordnen. Danach wird gemeinsam noch einmal besprochen, wieso nun ausgerechnet diese Lebensmittel gut oder schlecht für die Zähne sind. So lernen die Kinder zum Beispiel, wieso Milch gesund für die Zähne ist, während Kakao, der doch auch aus Milch besteht, den Zähnen schadet.

Jetzt wird den kleinen Patienten nochmal genau erklärt, wie, wann, wie oft und wieso überhaupt man seine Zähne putzen sollte. Auch hier gibt es zur Veranschaulichung kleine Magnete, die den Kindern noch einmal die wichtigsten Schlagworte wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnputzuhr bildlich darstellen. Jetzt haben die Kinder auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam wird geklärt, was denn eigentlich Karies ist, wie Löcher in den Zähnen überhaupt entstehen und was man dagegen tun kann.

Zum Abschluss bekommen die Kinder einen Zahnputzbecher inklusive Zahnbürste und Zahnpasta, welche von der LAGZ zur Verfügung gestellt werden, geschenkt. Mit jedem Kind wird noch einmal einzeln das Zähneputzen nach dem KAI-Schema (Kauflächen – Außenflächen – Innenflächen) geübt. Hierbei kann die Zahnärztin bzw. die Zahnarzthelferin jedem Kind individuell helfen, die richtige Technik zu finden und zu üben.

Am Ende des Besuches haben die kleinen Patienten viel über ihre Zähne und die richtige Zahnpflege gelernt und das Praxisteam freut sich schon auf den Besuch im nächsten Jahr!