Samstags zum Zahnarzt!

Wer noch nie Terminschwierigkeiten hatte,  für den wird dieser Artikel eher uninteressant sein. Doch in Zeiten des stressigen Alltaglebens kann es sich durchaus schwierig gestalten, einen passenden Zahnarzttermin zu finden.  Nicht selten kollidiert die eigene Verfügbarkeit mit den Sprechzeiten der Praxis, deshalb haben wir schon seit Dezember 2009 erweiterte Sprechzeiten und sind auch im 2-Wöchigen Turnus Samstags für Sie da!

Samstagstermine sind sowohl für eine lang geplante Behandlung, als auch für die Vorsorgeuntersuchung, eine professionelle Zahnreinigung oder Schmerzbehandlung ideal. Für unsere Samstagssprechstunde werden von uns wie gewohnt Termine vergeben, Sie sind aber jederzeit auch ohne Voranmeldung bei uns herzlich Willkommen!

An folgenden Samstagen sind wir von 10-15 Uhr für Sie 2012 da:

  • 07.01.12
  • 21.01.12
  • 04.02.12
  • 18.02.12
  • 03.03.12
  • 17.03.12
  • 31.03.12
  • 14.04.12
  • 28.04.12
  • 12.05.12
  • 26.05.12
  • 09.06.12
  • 23.06.12
  • 07.07.12
  • 04.08.12
  • 18.08.12
  • 01.09.12
  • 15.09.12
  • 29.09.12
  • 13.10.12
  • 27.10.12
  • 10.11.12
  • 24.11.12
  • 08.12.12
  • 22.12.12

Foto: © Jonas Glaubitz – Fotolia.com

Röngten – Wie gefährlich ist die Strahlung?

 

Wofür sind Röntgenaufnahmen wichtig?

Die Erstellung von Röntgenaufnahmen ist heute ein wichtiges Hilfsmittel zur Diagnose in allen Bereichen der Medizin. Auch im Mund, Kiefer- und Gesichtsbereich ist diese Diagnosemethode unerlässlich, da entzündete und abgestorbene Zähne ebenso wie Parodontoseerkrankungen nicht behandelt werden könnten. Auch die regelmäßige Kontrolle durch Röntgenaufnahmen sind für bestimmte Prozesse unerlässlich.

 

Was sind Röntgenstrahlen?

Durch einen Zufall wurden von dem deutschen Physiker Wilhelm Conrad Röntgen die Röntgenstrahlen 1895 entdeckt.  Röntgenstrahlen werden in Röntgenröhren (Hochvakuumröhren) erzeugt. In diesen werden Elektronen aus einem glühenden Draht, der Kathode, auf ein Stück spezifisches Metall, die Anode, mit hoher Energie gefeuert. Dabei entsteht durch den Aufprall der Elektronen an der Anode Röntgenenergie, die sogenannte Röntgenstrahlung. Diese Röntgenstrahlen werden gefiltert und fokussiert und verlassen an einem bestimmten Ort durch ein „Fenster“ die Röntgenröhre.
Sie belichten, nachdem sie das Untersuchungsgebiet des Patienten durchdrungen haben, einen Röntgenfilm, der nach entsprechender Filmentwicklung als Röntgenbild vorliegt. Zur Verminderung der Strahlenbelastung für den Patienten, wird die Ausnutzung der Röntgenstrahlen durch eine Röntgenfolie verstärkt. Die Bildinformation des Röntgenfilms wird durch die unterschiedliche Absorption der Röntgenstrahlen durch das Körpergewebe bedingt. Knochen absorbiert viel Strahlung, erscheint am Bild daher hell, Luft absorbiert wenig Strahlung, ist somit eher dunkel.

 

Wie gefährlich ist Röntgenstahlung für meinen Körper?

In unserer Praxis wird ausschließlich mit neuen Geräten (digitales Röntgen) gearbeitet um die Strahlenbelastung für Sie so gering wie möglich zu halten! Nach Modellrechnungen entsprechen vier Mundfilme oder eine Gebißübersichtsaufnahme (Panoramaaufnahme) dem Risiko eine Zigarette zu Rauchen (Krebstod) oder sich über 9600 Kilometer in einem Jet-Flugzeug der natürlichen Strahlung auszusetzen.

 

Wann ist Röntgen sinnvoll?

Nutzen und Risiko sind für jede anzufertigende Aufnahme abzuwägen. Das Restrisiko rechtfertig nicht auf eine sinnvolle diagnostische Aufnahme zu verzichten.
Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!

Ihr Praxisteam mit Zahnfeen

Moderne Zahnpflege mit Interdentalbürsten

Mit Interdentalbürsten können Zahnzwischenräume professionell gereinigt werden.

Respekt vor unseren Zähnen: Sie leisten täglich Schwerstarbeit. Statistisch gesehen zerbeißen, zerkleinern und zermalmen sie im Laufe eines Menschenlebens neben 8028 Äpfel, 5192 Broten auch 6859 Möhren und noch vieles, vieles mehr. Das hinterlässt Spuren – besonders  zwischen den Zähnen: Plaque und Zahnsteinablagerungen, in denen sich Millionen von Bakterien tummeln, sorgen für Zahnkrankheiten wie Karies und Parodontitis. Der Gebrauch von Interdentalbürsten ist die effektivste Art, Plaque zwischen den Zähnen zu entfernen. Die einfache Handhabung unserer Interdentalbürsten ermöglicht die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume. Um dem hohen Anspruch an Effizienz, Komfort und Qualität gerecht zu werden, arbeiten wir ausschließlich mit qualitativ hochwertigen Mundhygieneprodukten. Interdentalbürsten eignen sich für enge bis weite Interdentalräume und haben einen benutzerfreundlichen Griff für die einfache Anwendung. Sorgfältig ausgewählte Borsten sorgen für eine effiziente Reinigung und lange Haltbarkeit. Die von uns verwendeten und zum Verkauf in unserem Insitut für ästhetische Zahnheilkunde „meineZahnfee“ angebotenen Interdentalbürsten sind farbcodiert, um dem Anwender die Erinnerung an seine Größe zu erleichtern. Der kunststoffummantelte Draht garantiert eine schonende Reinigung. Die Interdentalbürsten sind aus recylebaren Materialien (Kunststoff: Polypropylen) hergestellt und können problemlos im Hausmüll entsorgt werden.

Fissurenversiegelung

Karies gehört nach wie vor zu den häufigsten Erkrankungen der Bevölkerung. Besonders gefährdet sind hierbei die Kauflächen der großen bleibenden Backenzähne (Molaren) in den Jahren unmittelbar nach dem Zahndurchbruch. Oftmals reicht der Fissurenboden Nahe an die sogenannte Zahnschmelzgrenze heran, so dass Karies schnell ins Dentin (Zahnbein) eindringen kann. Hier ist die Ausbreitung schneller als im Zahnschmelz und den Schmelz unterminierende Löcher bahnen sich ihren Weg. Die Oberfläche von Seitenzähnen ist manchmal so ausgebildet, dass die Zahnbürstenborste nicht bis zum Boden der Fissur gelangen kann und sich somit bakterielle Plaque und Speisereste dort anlagern können. Das reinigende und kariespräventive Potential des Speichels findet an solchen stellen auch nur eine untergeordnete Rolle. Um an diesen Stellen Karies vorzubeugen, kann eine Fissurenversiegelung an den Kauflächen aufgetragen werden. Dabei werden durch flüssiges Kunststoffmaterial die gefährdeten Stellen für die Karies unzugänglich gemacht und verschlossen.

Dieses Vorgehen und dessen Wirksamkeit wurde durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien weltweit belegt. Die heute verwendeten Materialien lassen eine hohe Zuverlässigkeit erwarten.
Was kann man tun?

Bei Kindern und Jugendlichen führt man deshalb eine Fissurenversiegelung durch, sobald die bleibenden Seitenzähne durchgebrochen sind und das gesamte Fissurenrelief erkenn- und erreichbar ist.

Ist der Zahn durchgebrochen und die Fissur  hat bereits eine braune, schwarze oder kreidige Verfärbung, so kommt eine erweiterte Fissurenversiegelung zur Anwendung. Hierzu wird der Schmelz mit einem kleinen Diamantenbohrer erweitert und die defekten Stellen entfernt.

Welche Zähne können versiegelt werden?

Die Fissurenversiegelung ist vorzugsweise an den großen bleibenden Backenzähnen angezeigt, wenn…

  • kariesfreie Fissuren und Grübchen bei Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko und/oder erschwerten Mundhygienemöglichkeiten vorliegen
  • kariesfreie, aber anfällige Fissuren vorhanden sind
  • an den Fissuren eine oberflächliche Schmelzkaries entdeckt wird
  • eine bereits vorhandene Fissurenversiegelung verloren ging oder eine Reparatur erforderlich ist.

 

Wie wird eine Fissurenversiegelung durchgeführt?

Als Versiegler finden heute lichthärtende Kunststoffe Verwendung. Dies sind sehr fließfähige
Materialien, die auch in die kleinsten Ecken und Winkel vordringen. Wir verwenden ausschließlich hochwertige Materialien, welche die zusätzliche Eigenschaft der Flouridabgabe besitzen. Dieses stärkt den Zahnschmelz und dient damit hervorragend der kariesprävention. Bei erweiterten Versiegelungen kommt auch der normale fließfähige Füllungskunststoff zur Anwendung.

Und so läuft die Behandlung ab:

1. Absolute Trockenlegung des Zahnes zum Schutz vor Speichelzutritt

2. Konditionierung: Mit einem Ätzgel wird der Zahnschmelz aufgeraut um eine bessere Haltbarkeit der Fissurenversiegelung zu gewährleisten.

3. Versiegelung:  Anschließend wird das Versiegelungsmaterial mit einem dünnen Pinsel aufgetragen.
Hierbei ist besonders wichtig, dass keine Luftblasen entstehen, denn an diesen Stellen könnte sonst später eine Eintrittsstelle für neue Karies entstehen.

4. Abschließend erfolgt noch eine lokale Fluoridierung der Zähne durch z.B. einen fluoridhaltigen Lack.

Bei der erweiterten Fissurenversiegelung kommt als zwischenschritt eine weitere Konditionierung der aufgezogenen Fissur durch einen Haftvermittler hinzu der zu einen optimalem Halt am
Dentin sorgt.

Wie effektiv ist dieses Verfahren? Gibt es Risiken?

Die Effektivität hängt von der adäquaten Verarbeitung ab. Wasserzutritt und falsches Dimensionieren der Versiegelung führt zu fehlerhaften Versiegelungen und sind dann nicht
mehr als präventive Maßnahme zu werten. Gehen Fissurenversiegelungen verloren, was durch Abnutzungserscheinungen durchaus denkbar ist, fehlt dann auch der gewollte Schutz. Durch regelmäßige Kontrollen bei der Routineuntersuchung können Fehlstellen entdeckt und wieder neu versiegelt werden. Dadurch ist diese Art der  Kariesprävention bei intakter, adäquater Fissurenversiegelung ein sicherer Weg.

Was kostet eine Fissurenversiegelung?

Bei Patienten der gesetzlichen Krankenkassen wird die Fissurenversiegelung an den hinteren Backenzähnen (Molaren) bei Kindern bis 18 Jahre vollständig übernommen.
Die Prämolaren (vordere Backenzähne) werden von den gesetzlichen Krankenkassen – obwohl sie auch Fissuren haben und eine Versiegelung unter den genannten Voraussetzungen medizinisch sinnvoll is – nicht gezahlt. Eine Versiegelung  kostet circa 15€ pro zu versiegelnden Zahn.

In der privaten Krankenversicherung wird die Fissurenversiegelung für Patienten jeden Alters erfahrungsgemäß an allen zu behandelnden Zähnen übernommen.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Sprechen Sie uns an!

Ihr Praxisteam

 

Vollnarkose beim Zahnarzt (Intubationsnarkose)

© michaeljung – Fotolia.com

Zahnbehandlungen sind für viele (Angst-)Patienten ein Albtraum. Auch bei sehr kleinen oder sehr ängstlichen Kindern ist eine Behandlung ohne Narkose oft nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Wir bieten Ihnen bei Bedarf regelmäßig in den Räumen der Praxis Neumühle 2 die Möglichkeit einer Behandlung in Vollnarkose an.

Was sind die Voraussetzungen?

Bevor eine ärztliche Behandlung in Vollnarkose stattfinden kann, sind einige Dinge zu klären. Die wichtigste Frage ist ob die Behandlung in Narkose zwingend erforderlich ist oder ob auch die Möglichkeit der Behandlung ohne Sedierung/Narkose besteht. Diese ist immer einer Behandlung unter Vollnarkose vorzuziehen. Ist eine Vollnarkose notwendig, so sind wichtige Vorgespräche und Untersuchungen durch Behandler, Anästhesisten, sowie dem Haus- oder Kinderarzt unerlässlich.

Was ist eine Vollnarkose?

Bei einer Behandlung in Vollnarkose ist jegliches Schmerz- und auch Erinnerungsvermögen ausgeschalten, dies kann bei extremen Angstpatienten, sehr kleinen oder ängstlichen Kindern sinnvoll und notwendig sein. Wir arbeiten ausschließlich mit erfahrenen, speziell Weitergebildeteten Fachärzten (Anästhesisten) zusammen um Ihnen die bestmögliche Behandlungstherapie bieten zu können.

Was sind die Vorteile einer solchen Behandlung?

Der wohl größte Vorteil ist die völlig schmerzfreie Behandlung. Ein weiterer großer Vorteil bei einer Behandlung in Vollnarkose ist, dass Sie oder Ihr Kind aufwachen, die Zahnbehandlung abgeschlossen ist und sich im Aufwachraum und nicht mehr auf dem Zahnarztstuhl befinden.

Weniger Behandlungstermine sind nötig sind, da mehrere Behandlungsschritte zusammengefasst  und bei Kindern  in der Regel alle Zähne saniert (Gesamtsanierung) werden können. So sind im Anschluss nur regelmäßige Kontrolltermine oder kleine Behandlungen nötig.

Wie läuft eine Behandlung in Vollnarkose ab?

Nach Erledigung aller notwendigen Aufklärungs-, Behandlungs- und Untersuchungstermine (präoperative Gespräche) kann die Behandlung beginnen. Eine Behandlung kann nur bei völliger Gesundheit stattfinden. Zu dem Behandlungstermin kommt der Patient eine halbe Stunde vor Behandlungsbeginn nüchtern (präoperative Nüchternheit) in die Praxis.  Dann wird die Anästhesie unter Beachtung aller erforderlicher Maßnahmen eingeleitet und die Behandlung kann beginnen. Die modernen und kurz wirksamen Medikamente garantieren eine kuze Erholungszeit mit seltenen Nebenwirkungen.  Für das Wohl werden Sie während und nach der Behandlung  zu Ihrer maximalen Sicherheit von den Anästhesisten und dem Team in der Beobachtungs- und Erholungsphase überwacht und bleiben noch solange in der Praxis bis sichergestellt werden kann, dass Sie bei bester Gesundheit sind und Ihre Begleitperson Sie sicher nach Hause bringen kann.

Wir sind für Sie da!

Haben Sie Fragen zur schmerzfreien Zahnbehandlung unter Vollnarkose? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email. Wir beraten Sie gerne unverbindlich in einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis!

 

Ihre Zahnfeen

Alterszahnmedizin – Zähne ein Leben lang

Das Thema „Älterwerden“ beschäftigt unsere Gesellschaft in zunehmendem Maße. Dabei gewinnt die Generation 60 plus im täglichen Zusammenleben auch zunehmend an Bedeutung. Die Lebensqualität im Alter hängt von mehreren Faktoren ab, vor allem aber davon, in welchem physischen und psychischen Zustand sich jeder Einzelne befindet. Die höhere Lebenserwartung, Selbstbestimmung und Würde der älter werdenden Generation nehmen einen großen Stellenwert ein.  Fortschritte in der Medizin durch neue Erkenntnisse in Forschung, Studium und Praxis erfordern ein Umdenken in der Behandlungsweise. Auch im Bereich der Zahnmedizin hat der Fortschritt nicht halt gemacht und dazu geführt, dass die Lebenserwartung der Zähne in unserer Bevölkerung ansteigt.

Eigene Zähne für ein ganzes Leben

Im Zuge dieser positiven, fortschrittlichen Entwicklung gibt es immer mehr ältere Patienten mit eigenen Zähnen. Vorhandene Zahnlücken sind mit Zahnersatz versorgt, Recallsysteme (Erinnerung an die Vorsorge) haben das Zahngesundheitsbewusstsein verändert und Vorsorge hat an Bedeutung gewonnen.   In der dritten deutschen Mundgesundheitsstudie von 1997 waren in der Altersgruppe der 65 bis 74-Jährigen noch 24,8% zahnlos, in der vierten Studie waren es nur noch 22,6%. Der Trend geht zum Erhalt der eigenen Zähne und zu hochwertigen prothetischen Versorgungen.

Behandlung in der Praxis

Unser gesamtes Praxisteam ist auf den Umgang mit älteren Patienten im Praxisalltag entsprechend eingestellt. Wir sind bemüht unsere Praxen  Alters- und Behindertengerecht zu gestalten:

-Sie erreichen die Praxis bequem mit dem Aufzug (nur Neumühle)

-Hilfestellung bei Anmeldeformularen

-Abstellmöglichkeiten für Rollstühle und Rollator

-Behindertengerechte Sanitäreinrichtungen im Haus (nur Neumühle)

-Rollstuhlgeeignete Behandlungsräume

Am Empfang helfen wir Ihnen  gerne bei den Anmelde- und Kassenformalitäten, begleiten Sie durch die Behandlung und übernehmen Absprachen mit Ihren behandelnden Ärzten.

Sie können selbst nicht zu uns kommen? Wir kommen zu Ihnen!

Für immobile Patienten haben wir einen mobilen Behandlungskoffer mit welchem wir bestimmte Behandlungen auch bei Ihnen zu Hause, im Krankenhaus oder in Senioreneinrichtungen durchführen können. Eine enge und intensive Zusammenarbeit mit Senioreneinrichtungen, Pflegepersonal und Angehörigen ermöglicht uns,  langjährige und neue Patienten weiterhin zahmedizinisch zu Versorgen.  So können Sie auf Ihr gewohntes Praxisteam zurückgreifen wenn Sie die Praxis nicht mehr selbst aufsuchen können.

Wir sind für Sie da!

Ihre Zahnfeen

 

Foto: © Yuri Arcurs – Fotolia.com

Zahnfüllungen aus Kunststoff – Wir klären auf!

Kunststofffüllungen, im Fachjargon Kompositfüllungen, sind bereits seit einigen Jahren das Mittel der Wahl wenn es um das Material bei der konservierenden zahnärztlichen Behandlung geht. In unserer Praxis wird von schon seit Praxisgründung im Jahr 2002 kein Amalgam mehr verwendet. Wir legen größten Wert auf hochwertige Materialien und die neuesten Behandlungsmethoden um unsere Patienten nach den höchsten medizinischen Standards zu versorgen.
Kompositfüllungen sind plastische Füllungsmaterialien, die in allen Zahnfarben erhältlich sind und mit einem speziellen Klebeverfahren (Adhäsivtechnik) befestigt werden. Für gesetzlich Versicherte ist im Seitenzahnbereich  Amalgam noch immer das einzig bezuschusste Füllungsmaterial durch die gesetzlichen Krankenkassen. Nur in begründeten Ausnahmefällen (Amalgamallergie, Niereninsuffizienz) werden Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich übernommen.

Für sehr viele Patienten ist dieses Material allerdings aus mindestens zwei Gründen keine Option mehr:

1. Ästhetik: Amalgam ist eine silberfarbene Legierung, welche mit der Zeit oxidieren
kann und dadurch eine schwärzliche Farbe annimmt.

2. Verträglichkeit: Amalgame beinhalten Quecksilber, welches bei der Verarbeitung
des Materiales vom Körper aufgenommen wird.

Was bieten wir Ihnen als alternative Basisversorgung zur Amalgamfüllung?

In unserer Praxis wird jedem Patienten eine einfarbige Kunststofffüllung in Säure-Ätz-Technik als Kassenleistung angeboten. DasPräparat das wir unseren Patienten ohne Zuzahlung anbieten können besteht aus zwei Komponenten die vor dem Einbringen in den Zahn vermischt werden. Dieses Material erhärtet nach kurzer Zeit. Es lässt sich also schnell verarbeiten und ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Für Sie ist dieses Material zuzahlungsfrei, allerdings ist die langfristige Haltbarkeit und Ästhetik (keine individuelle Anpassung der Zahnfarbe möglich)  bei einer solchen Versorgung zeitlich begrenzt und muss nach wenigen Jahren ausgetauscht werden.

Warum sind  Kompositfüllungen hochwertiger?

Bei uns erhalten Sie diese hochwertige Versorgung immer mit dem für Sie am besten geeigneten Kompositmaterial.  Durch die Materialbeschaffenheit ist es möglich die Zahnfarbe optisch so anzugleichen, dass oft mit blosem Auge ein Unterschied zwischen Zahn und Füllung nicht erkennbar ist. Durch die spezielle im mehrschichtigen Verfahren angewandte Befestigungstechnik und Aushärtung wird die Stabilität und Haltbarkeit des hochwertigen Materials positiv beeinflusst.  Nach einer abschließenden Ausarbeitung und Politur sind die Füllung und der Zahn ästhetisch und funktionell wieder optimal hergestellt. Kompositfüllungen sind dauerhaft haltbar, mit geringem Zeitaufwand durchführbar und ästhetisch sehr ansprechend.

Warum gibt es eine Zuzahlung bei gesetzlich Versicherten?

Wie bereits angedeutet erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Amalgamfüllung in voller Höhe. Der Preis je Füllung wird nach Aufwand und Größe der zu füllenden Zahnfläche festgelegt. Bei der Rechnungsstellung wird der Zuschuss der Krankenkasse zur Füllung direkt in Abzug gebracht. Wir nennen Ihnen vor der Behandlung immer Ihren Eigenanteil. Möglicherweise lohnt es sich bei Versicherten mit Zusatzversicherung dort die Rechnung -je nach Versicherungsvertrag- mit Bitte um Erstattung einzureichen.

Werden die Kosten von privaten Versicherungen übernommen?

Von den privaten Versicherungen, auch von den Beihilfestellen werden die Kosten für die Kompositfüllungen (Dentinadhäsive Rekonstruktion) erfahrungsgemäß vollständig übernommen und ist eine annerkannte Behandlungsmethode. Zu beachten ist hier ihr jeweilig individuelle Versicherungstarif.

Gerne beraten wir Sie individuell über Behandlungsmöglichkeiten und Alternativen in unseren Praxen!

Ihre Zahnfeen

 

Zahnschmuck

Was ist Zahnschmuck?

Zahnschmuck sind Zahnverzierungen aus Metall oder Edelsteinen, die mit speziellen Klebemethoden an Frontzähnen befestigt werden.

Der Gestaltung von Zahnschmuck sind  keine Grenzen gesetzt. Oftmals wird Zahnschmuck aus Metallen wie Gold oder Platin hergestellt, oft auch aus Edelsteinen und ähnlichen Materialien, wobei die Bandbreite von günstigen Strass-Steinen bis hin zu teuren Diamanten reichen kann.

Bei metallischem Zahnschmuck sind  Motivgestaltungen aller Art erhältlich. Die Form von Zahnschmuck wird anatomisch so gestaltet,  dass er für eine Anbringung an der natürlichen Zahnoberfläche gut geeignet ist. Bei Metallschmuckstücken kann die Klebefläche ohnehin glatt hergestellt werden, bei Edelsteinen wird die Rückfläche flach und eben abgeschliffen und kann zusätzlich noch mit metallischen Fassungen versehen werden.

Wie wird der Zahnschmuck angebracht?

Zahnschmuck  wird  mit einem schonendem Klebeverfahren angebracht, die in anderen Bereichen der Zahnheilkunde (wie bei hochwertigen Kunststofffüllungen) auch zum Einsatz kommen.

Vor dem Aufsetzen von Zahnschmuck wird der zu schmückende Zahn zunächst gründlich gereinigt. Daraufhin wird die Oberfläche poliert und mit einem Gel behandelt, um sie etwas anzurauhen. Nun wird der jeweilige Zahnschmuck mit dem Spezialklebemittel befestigt.   Dieses wird mittels einer UV-Lampe ausgehärtet um so die optimale Haltbarkeit des Zahnschmuckes gewährleisten zu können.

Die Befestigung des Zahnschmuckes dauert in der Regel nicht länger als eine halbe Stunde. Der Zahnschmuck ist lang haltbar, Erfahrungswerte liegen zwischen einem halben Jahr bis hin zu mehreren Jahren.

Der natürliche Zahn wird durch angeklebten Zahnschmuck  nicht geschädigt. Gutes Putzverhalten verbessert die Haltbarkeit des Schmuckes enorm. Es kann sich durch den Zahnschmuck manchmal eine erhöhte Kälteempfindlichkeit des Zahnes ergeben, besonders in der Zeit kurz nach der Befestigung.

Mit Klebemitteln angebrachter Zahnschmuck kann problemlos wieder abgenommen werden. Zur Entfernung werden ähnliche Verfahren angewendet, die auch bei der  Zahnsteinentfernung vorgenommen werden, im Anschluss wird der Zahn noch poliert und zusätzlich mit Fluoridgel behandelt.

Haben Sie Interesse an Zahnschmuck? Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

Ihr Praxisteam

Zahnrettungsbox – Was ist das und wie ist sie anzuwenden?

 

Spiel-, Sport- und Verkehrsunfälle führen nicht selten zu Verletzungen der Zähne. In erster Linie betroffen sind hiervon die Frontzähne.
Durch Sturz oder Schlag brechen Anteile der Zahnkronen ab, manchmal werden Zähne auch vollständig herausgeschlagen.
Ein fehlender Frontzahn beeinträchtigt nicht nur das Aussehen und die Kaufähigkeit, sondern führt auch zu beträchtlichen finanziellen Belastungen.

 

Die Lösung: Retten statt ersetzen!

Menschen mit Zahnverletzungen müssen umgehend in einer Zahnarztpraxis oder Zahnklinik behandelt werden.

Ausgeschlagene Milchzähne werden nicht wieder eingesetzt, bleibende Zähne können aber wieder anwachsen, wenn die Zellen der Wurzelhaut überleben. Eine Zahnrettungsbox kann helfen. Regeln:

  • Den verlorenen Zahn oder das Zahnbruchstück aufheben, die Wurzeloberfläche nicht berühren.
  • Nicht desinfizieren oder auf andere Weise säubern, auch nicht unter Leitungswasser abspülen.
  • Schnell (spätestens nach 30 Minuten) in die Zahnrettungsbox legen. Nicht austrocknen lassen.
  • Sofort zum Oralchirurgen oder Zahnarzt gehen.

 

Mindestens 24 Stunden können die Zellen der Wurzelhaut in einer speziellen Nährlösung überle­ben, wie sie die Zahnrettungsbox bietet (Dentosafe, in Apotheken für etwa 21 Euro erhältlich). Sie sollte an jeder Schule und in jedem Sportverein vorhanden sein. Einige Stunden übersteht die Wurzelhaut auch in kalter H-Milch oder isotoner NaCl-Lösung aus der Apotheke. Ungeeignet sind andere Flüssigkeiten, auch Leitungswasser. Notfalls kann der Zahn in Frischhaltefolie vor dem Austrocknen geschützt werden. Der Transport im Mund ist umstritten, weil Speichel zahlreiche Bakterien enthält. Auch wenn kein Schaden zu erkennen ist, kann die Zahnwurzel gebrochen sein. Ein Zahnarzt sollte nach einem Zahnunfall immer aufgesucht werden. Nur so können Folgeschäden belegt und Versicherungen Kosten auferlegt werden.
In die Nährlösung der Zahnrettungsbox eingelegte Zähne können nach dem Unfallereignis von einem Zahnarzt aussichtsreich in den Kiefer zurück gesetzt und so in vielen Fällen langfristig erhalten werden.

Die DENTOSAFE-Zahnrettungsbox gehört in jeden Verbandskasten:
– überall wo Sport getrieben wird,
– in Kindergärten und Schulen,
– in Schwimmbädern,
– in Rettungsfahrzeugen.

Die DENTOSAFE-Zahnrettungsbox gibt es rezeptfrei in der Apotheke.

 

Foto: © Tyler Olson – Fotolia.com

Mundgeruch – Nein Danke!

Mundgeruch = Halitosis

76% der Bevölkerung leidet gelegentlich oder ständig an Mundgeruch, Frauen und Männer sind gleichermaßen häufig betroffen. Oft aber wissen die Betroffenen nichts von ihrem Mundgeruch, da man schlechten Atem bei sich selbst nicht riechen kann! Leider gibt es sowohl bei Ärzten als auch bei Patienten die weit verbreitete Ansicht, dass Mundgeruch eine Erkrankung des Magen-Darmtraktes zu Grunde liegt. Zahlreiche wissenschaftlich Untersuchungen belegen, dass in 85-90% aller Fälle von Mundgeruch eine bakterielle Zersetzung organischen Materials in der Mund- Rachenraum die Ursache für Halitosis und somit der Mund- Rachenraum mit Abstand häufigste Entstehungsort für Mundgeruch ist.

Ursachen für Mundgeruch

Verursacht wird Mundgeruch überwiegend von bestimmten Bakterien ( Fusobakterien, Actinomyceten etc.). Diese Bakterien sind Anaerobier, d.h. Sie mögen keinen Sauerstoff und leben deshalb z.B. zwischen den Zungenpapillen der Zungenoberfläche, aber auch im Rachen und in Zahnfleischtaschen. Diese Bakterien sind Teil der Mundflora, also jeder Mensch hat sie. Sie sind wichtige Helfer beim Verdauungsprozeß von Eiweiß ( z.B. eiweißhaltige Nahrungsmittel, Sekrete, Schleim und von abgestorbenen Zellen der Mundschleimhaut).

In ca. 90 % der Fälle liegt die Ursache lokal im Mund- Rachenraum, nur bei 2% sind systemische Erkrankungen die Ursache. Lokale Ursachen im Mund- Rachenraum die Mundgeruch verursachen sind mangelnde Mundhygiene oder Zungenhygiene, schlechter Zahnstatus (Karies, Wurzelreste), Rauchen/ Genuss von Alkohol (selbst bei alkoholhaltigem Mundwasser), Lebensmittel (Zwiebeln, Knoblauch usw.), Entzündungen der Mundschleimhaut und/oder des Zahnfleischs, Entzündungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis, parodontale Taschen).

Ein weitere häufige Ursache ist ein trockener Mund (ist schon bei normalen Sprechberufen weit verbreitet),

Systemische Ursachen im Mundrachenraum sind Tonsilitis, Sinusitis, Pharyngitis, Rhinitis und Heuschnupfen.

Allgemeinerkrankungen in ca. 2% der Fälle Diabetes mellitus, Diabetisches Koma und Störung der Darmflora (durch Nahrungsmittelallergien usw.) und schwefelhaltige Medikamente (Disulfiram, Dimethylsulfoxid).

Wie können Sie Ihren Mundgeruch selbst feststellen?

Da man, wie schon erwähnt, seinen eigenen Mundgeruch nicht riechen kann, wollen wir einige Möglichkeiten aufzeigen wie man sich selbst testen kann.

Reiben Sie mit einem Tuch über Ihre Zunge und riechen Sie daran (das ist wahrscheinlich die beste Methode). Wenn Sie eine gelbe Färbung auf Ihrem Tuch sehen, spricht das sehr wahrscheinlich für eine erhöhte Schwefelproduktion (Sulfide).

Gehen Sie mit Zahnseide zwischen Ihre Backenzähne (besonders dort wo Sie kauen) und riechen Sie daran. Je nach dem, ob es riecht, kann dies ein Anzeichen für Mundgeruch sein, den auch andere riechen.

Stellen Sie sich vor einen Spiegel und strecken Sie Ihre Zunge so weit wie möglich heraus. Sollten Sie feststellen, dass Ihre hintere Zunge einen weißlichen Belag hat, kann das ein Zeichen für Mundgeruch sein.

Fragen Sie jemanden, dem Sie vertrauen. Bitten Sie ihn, Ihren Atem mehrmals täglich zu riechen, denn der Atem ändert sich öfter über den Tag.


Was können Sie gegen Mundgeruch tun?

Wichtig sind neben tägliche Zahnpflege, Zahnseide, Interdentalbürstchen auch die Zungenreinigung und alkoholfreie Mundspüllösungen.

Weiterhin ist es wichtig häufig zu trinken, Wasser oder Tee (im Schwarzen Tee enthaltenes Theaflavin hemmt das Wachstum der Plaquebakterien).

Was können wir für Sie tun?

Wichtig sind regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt um Karies, kaputte Füllungen, Zahnfleich- Zahnhalteapparaterkrankung frühzeitig zuerkennen und zu behandeln.

Unerlässlich sind auch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen. Weitere Informationen zur Professionellen Zahnreinigung erfahren Sie unter dem Blog Professionelle Zahnreinigung.

Falls Sie Mundgeruch haben oder Sie den Verdacht haben Sie könnten Mundgeruch haben wenden Sie sich Bitte vertrauensvoll an uns!

Foto: © Benicce – Fotolia.com