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Rauchen schadet der Gesundheit – ein guter Grund um aufzuhören – aber wie?

5th September 2012 | Anita | Blog, Praxis

© rangizzz – Fotolia.com

“Rauchen kann tödlich sein.” Diesen Slogan hat jeder schon einmal auf einer Zigarettenschachtel gelesen, aber nur wenige wissen welche Schäden Tabakrauch in der Mundhöhle verursachen kann und noch weniger schaffen es aufzuhören. Vor allem der Zahnarzt sieht die ersten Anzeichen von Veränderungen der Mundschleimhaut und an den Zähnen. Hierzu zählen Schleimhautpigmentierungen sowie Keratinisierungsstörungen, die in Form der sogenannten Leukoplakie auftreten. Diese weiße, nicht abwischbare Schleimhautveränderung ist primär ungefährlich, kann sich aber auch zu einer Vorstufe des Mundhölenkrebses entwickeln.

Weiterhin fördern eine verstärkte Zahnsteinbildung sowie verminderte Speichelproduktion und eine gestörte Funktion von Immunabwehrzellen die Entstehung von Wundheilungsstörungen und Erkrankungen der Mundhöhle und im Rachen. Raucher haben außerdem ein hohes Risiko an Parodontitis zu erkranken, deren Verlauf sehr schnell voranschreiten kann und mit Zahnlockerung und Zahnverlust einhergeht. Problematisch ist dabei, dass erste Anzeichen wie z.B. Zahnfleischbluten häufig fehlen, wodurch die Krankheit erst spät entdeckt wird. Besonders Patienten mit Implantaten oder dem Wunsch nach Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln sollten über eine Rauchentwöhnung nachdenken, um die Implantateinheilung in den Knochen nicht zu gefährden und dem Implantatverlust durch Periimplantitis vorzubeugen.

Bei der Raucherentwöhnung werden 3 Phasen unterschieden:

1. Vorbereitung

2. Entwöhnung

3. Stabilisierung

Wichtig ist es für den ersten Tag des Rauchstoppes einen ruhigen Zeitpunkt zu wählen und sich bewusst zu machen, dass der Weg aus der Sucht kein einfacher ist, aber sich die Mühen lohnen! Die Entwöhnung selbst sollte medikamentös durch Nikotinersatz unterstützt werden um Entzugssymptome und das Rauchverlangen zu mindern. Hierfür stehen Nikotinpflaster und bei starken Rauchern auch schneller wirkende Nikotinpräparate wie Kaugummis, Lutschtabletten und Inhaler zur Verfügung. Der Nikotinersatz sollte ausreichend hoch und ausreichend lang dosiert werden. Ist die Rauchfreiheit einmal geschafft, so darf man stolz sein! Doch auch Rückschläge sollten nicht zur Verzeweiflung führen, sondern Motivation für einen neuen Versuch sein!

 

 

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