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Zahnärzte Erlangen | Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas logo

Amalgam wird als Füllungsmaterial verboten.

31st März 2017 | Dr Aplas | Blog

Das millionenfach als Zahnfüllung verwendete Amalgam wird mehr und mehr zurückgedrängt. Grund dafür ist eine neue Vorschrift der Europäischen Union. Was in unserer Praxis schon längst Standard ist, soll nun auch gesetzlich umgesetzt werden. Die Gesetzesänderung soll in einem ersten Schritt besonders empfindliche Personen vor dem in den Zahnfüllungen enthaltenen Quecksilber schützen. Ab 1. Juli 2018 sollen Zahnärzte Amalgam bei Kindern sowie schwangeren und stillenden Frauen nur noch in absoluten Ausnahmen nutzen, erklärte die EU-Kommission. Ein grundsätzliches Verbot ist damit vorerst vom Tisch. Stattdessen wird bis 2020 geprüft, ob wir Zahnärzte ab 2030 ganz darauf verzichten können.Der Kompromiss zwischen dem EU-Parlament, den Mitgliedsländern und der Kommission ist Teil eines Pakets zur Umsetzung der sogenannten Minamata-Konvention, die die Nutzung von Quecksilber eindämmen soll. Amalgam gilt dabei besonderes Augenmerk.

Der Stoff dient seit Jahrzehnten als billige und gängige Lösung, um Löcher in den Zähnen zu füllen. Allerdings kommen mit ihm pro Jahr auch bis zu 75 Tonnen Quecksilber in der EU in Umlauf. In Deutschland wird das Füllmaterial zwar weniger angeboten, so ist es in unserer Praxis gar nicht verfügbar, in anderen EU-Ländern ist es jedoch noch sehr verbreitet.

Für Patienten ungefährlich?Die EU-Kommission schätzt die Amalgam-Füllungen zwar als für Patienten ungefährlich ein, zumal sie im Mund verkapselt sind. Kritiker äußern jedoch immer wieder Zweifel. Thema sind vor allem Gesundheitsrisiken bei der Verarbeitung und der Entsorgung der Füllungen sowie bei der Verbrennung von Verstorbenen in Krematorien. Bei der Gesetzesinitiative wird aber deutlich, dass gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können.Quecksilber kann über die Atmosphäre in die Nahrungskette gelangen und sich letztlich im Körper anreichern. Zum 1. Januar 2019 wird eine eigene Sammlung und sichere Entsorgung quecksilberhaltiger Abfälle aus Zahnarztpraxen vorgeschrieben.

Wenn Sie zu diesem oder anderen Themen noch Fragen haben sollten, dann zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Tanja Trapper & Dr. Rüdiger Aplas.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

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