Schienentherapie bei Kiefergelenksbeschwerden

Unser Kiefergelenk und unsere Kaumuskeln sind Voraussetzung für alle Bewegungen des Unterkiefers. Wenn das gesunde Zusammenspiel dieser Strukturen gestört ist, kann es dazu führen, dass Sie ihr Kiefergelenk als schmerzhaft wahrnehmen. Kleinere Störungen im Kiefergelenksbereich sind bei den meisten Menschen festzustellen, doch nur bei wenigen Patienten werden die Beschwerden so stark, dass sie ihren Zahnarzt aufsuchen.

 

Ursachen für die Beschwerden können sein:

  • Streß
  • Zahnfehlstellungen
  • insuffiziente Füllungen (zu hoch, zu tief)
  • Überdehnungen von Gelenkstrukturen in Vollnarkose

 

Symptome können sich folgendermaßen zeigen:

  • Knacken oder Reiben des Kiefergelenkes beim Öffnen des Mundes
  • Knirschen und Pressen (führt zur Abnutzung der Zahnsubstanz, dies führt wiederum zu Fehlstellungen des Kiefergelenkes)
  • Schmerzen im Kopf-,Nacken- und Schulterbereich
  • Einschränkungen der Unterkieferbewegungen und der Mundöffnung

 

Liegen diese Beschwerden vor, dann sollte eine Behandlung mit Schienentherapie erfolgen:

Nach ausführlicher gnathologischer Untersuchung und Auswertung von Röntgenbildern und Modellen, wird anhand der Modelle eine Schiene für Ihre Bedürfnisse hergestellt. Diese aus Kunststoff gefertigte Schiene soll den Biß des Patienten optimieren. Die Schiene wird eingeschliffen, bis alle Zähne gleichmäßig auf die Schiene „beißen“. So werden die Kaumuskeln entspannt und das Kiefergelenk in eine zentrale Position gebracht. Die Schiene kann jederzeit getragen werden, jedoch hauptsächlich nachts. Begleitend zur Schienentherapie kann manuelle Therapie , Massage und Wärme beim Physiotherapeuten unterstützend zur Schienentherapie verordnet werden.

Fotos: oben/© Benicce – Fotolia.com

unten/© Barbara Pheby – Fotolia.com

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