Implantat-Mythen!

 

Es gibt viele Mythen in der Zahnheilkunde. Wie zum Beispiel, dass man mit jeder Schwangerschaft einen Zahn verliert oder dass Karies durch einen Wurm ausgelöst wird, der sich durch den faulen Zahn frießt! Diese Geschichten sind natürlich vollkommener Quatsch!

Es existieren zu Unrecht auch viele Mythen zu Zahnimplantaten. Warum ist das so? Zum einen weil Zahnimplantate den meisten, wie andere zahnärztliche Behandlungen auch, generell Angst einjagen und zum anderen weil viele falsche Geschichten im Umlauf sind. So kommt es vor, dass man einen Patienten dass erste mal über Implantate berät, sofort auf ablehnende Worte trifft. Viele berichten über Geschichten in ihren Bekanntenkreis, dass alle Implantate entzündet waren und entfernt werden mussten. Diese Geschichten sind meist übertrieben und wie es um schlechte Nachrichten immer bestellt ist: schlechte Nachrichten verbreiten sich immer schneller und besser als gute Nachrichten. Denn von den vielen zufriedenen Implantat-Patienten hört man meist gar nichts. Und es gibt eine sehr große Anzahl zufriedener Implantat-Patienten. Die meisten von Ihnen gehen aber mit ihren positiven Erfahrungen nicht gerade hausieren und weisen nicht alle sofort daraufhin, dass sie Implantat-Träger sind.

 

Die zahnärztliche Implantologie ist eine große Erfolgsgeschichte und hat vielen Menschen das Lächeln wieder zurückgegeben. Die wissenschaftliche Studienlage ist eindeutig: seit den Anfängen der zahnärztlichen Implantologie vor 45 Jahren sind 80% aller gesetzter Implantate noch im Mund Ihrer Träger. Die Zahl seit der Jahrtausendwende ist mit über 95% noch besser. Der Erfolg ist also planbar.

Es gilt jedoch einige Dinge zu beachten, um mit seinen Implantaten glücklich zu werden: Zum einen sollte der Zahnarzt qualifiziert sein Implantate setzen zu können. Er sollte hierzu eine Spezialisierung auf die zahnärztliche Implantologie vorweisen. Ein gut ausgebildeter „Implantologe“ weiß sofort, ob sein Patient überhaupt für Implantate geeignet ist oder nicht. Denn auch Misserfolg ist planbar. Ein Patient sollte eine ausreichend gute Mundhygiene vorweisen um seine hochwertigen Implantate gut pflegen zu können. Eine schlechte Mundhygiene ist ein „NoGo“. Auch Patienten mit einer aggressiven Zahnfleischerkrankung sind weniger für Implantate geeignet. Starke Raucher können sich den Wunsch auf Implantate aus dem Kopf streichen, wenn sie nicht aufhören bzw. das Rauchen stark reduzieren.

Wenn alle Voraussetzungen stimmen, werden Sie lange Spaß mit Ihren Implantaten haben. Und hören Sie nicht allein auf Schauermärchen aus Ihrem Bekanntenkreis.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, zögern Sie nicht und fragen Sie die Zahnärzte der  zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Trapper & Dr. Aplas.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Rüdiger Aplas

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