Fluoridierung

Arten von Fluoriden

Nebe

n der zuckerreduzierten Ernährung und der gründlichen Reinigung der Zähne bieten auch Fluoridierungen die Möglichkeit die Entstehung von Karies zu verhindern. Im Idealfall besteht ein Gleichgewicht zwischen Demineralisation und Remineralisation, zwischen Abbau und Aufbau des Zahnschmelzes. Die Anwesenheit von gelöstem Fluorid fördert die Remineralisierungsvorgänge. Fluoride ersetzen bestimmte chemische Stoffe im Zahnschmelz unter der Bildung von Fluorapatit. Fluorapatit ist geringer löslich im Kontakt mit Säuren und macht den Zahn so wiederstandsfähiger gegen Säureangriffe.  Fluoride die dazu benutzt werden sind:

  • Natriumfluorid (Fluoridtabletten, Zahnpasta und Mundspüllösungen)
  • Kaliumfluorid (Speisesalz)
  • Aminfluoride (Zahncreme, Elmex Gelee)

 

Empfohlene Aufnahmemengen

Seit September 2001 ist laut Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz die Zufuhrempfehlung für eine Kariesprophylaxe auf 3,1-3,8mg/Tag für einen Erwachsenen sinnvoll.

Die lokale Fluoridierung über die Zahnpasta ist dabei wirkungsvoller als die systematische (über Trinkwasser und Fluoridierungstabletten) und das Risiko der Überdosierung wird minimiert. Fluoride sollten regelmäßig angewandt werden um eine gute kariesprophylaktische Wirkung zu erzielen. Bei Kariesrisikopatienten können mit speziellen Lacken oder Geelen zusätzliche lokale Flouoridierungen erfolgen.

 

Gerne beraten wie Sie in unseren Zahnarztpraxen im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung weitergehend über die Anwendung von Fluoriden!

 

Foto © Kurhan – Fotolia.com

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